Expertise für die gute Sache: Das sind die Coaches für „digital.engagiert“

Expertise für die gute Sache: Das sind die Coaches für „digital.engagiert“

Herzstück der Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband ist die individuelle Unterstützung von Projekten. Das Ziel: Die Chancen der Digitalisierung für die Zivilgesellschaft nutzen.

Bis zum 15. Dezember 2017 konnten sich Sozialunternehmer und zivilgesellschaftliche Akteure mit ihren Ideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft für das Programm bewerben. Voraussetzung: Ihre Projektideen erleichtern die zivilgesellschaftliche Arbeit, beinhalten einen technikbasierten Lösungsansatz und sind skalierbar. 160 Bewerbungen sind eingegangen. Nun werden 15 Projekte ausgewählt, die ab Frühjahr 2018 ein halbes Jahr gefördert und von jeweils einem Coach begleitet werden – von der ersten Planung bis zur Umsetzung ihrer Projekte.

Die Teilnehmer werden bald verkündet, schon jetzt stehen die meisten Coaches fest. Die Initiatoren von „digital.engagiert“ konnten anerkannte Experten aus Zivilgesellschaft und Digitalwirtschaft, sozialem Unternehmertum und dem Bildungssektor für die Aufgabe gewinnen:

So gehört Vincent Zimmer dazu, der mit Kiron Open Higher Education Barrieren für Flüchtlinge auf dem Weg zur Hochschulbildung abbaut – durch digitale Lernangebote. Als Gründer kennt er sich gut mit der Geschäftsentwicklung in Sozialunternehmen aus. Oder der Autor Andre Wilkens, der seine vielfältigen Erfahrungen aus seiner Laufbahn bei EU, Stiftungen und der UNO einbringen kann. Er ist geschäftsführender Vorstand und Mitbegründer der Initiative „Die offene Gesellschaft“, die sich für Demokratie und das politische Gemeinwesen einsetzt. Anne-Sophie Pahl ist bei der Ehrenamt-Plattform Youvo für die Betreuung der Community aus Kreativen und sozialen Organisationen zuständig. Sie berät diese in den Feldern Kommunikation und Digitalisierung.

„Die Förderinitiative sucht überzeugende Projekte und ich freue mich darauf, eines bei der Umsetzung der Ideen zu coachen“, sagt Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen. Die Stiftung forscht zur Digitalisierung, setzt sich für den chancengleichen Zugang aller Menschen zum Internet ein und möchte Medienkompetenz stärken. Croll ist bei „digital.engagiert“ als Coach und Jurorin aktiv.

Die Coaches werden die Teilnehmer für ein halbes Jahr sehr praxisnah unterstützten und begleiten. Neben Croll, Zimmer, Wilkens und Pahl haben als Coach bisher zugesagt:

  • Nancy Birkhölzer, Managing Partner bei IXDS, einem Produktentwickler für nachhaltige Geschäftsideen
  • Sebastian Schwiecker, CTO bei clarat, dem Hilfe-Verzeichnis des sozialen Sektors in Deutschland für Flüchtlinge
  • Claudia Winkler, Mitgründerin von goood, einem Anbieter von Handytarifen, bei denen ein Teil des Erlöses als Spende an gemeinnützige Projekte weitergegeben wird
  • Prof. Dr. Heike Marita Hölzner, die an der HTW Berlin u.a. zum Thema Digitalisierung und digitale Transformation forscht
  • Markus Sauerhammer von der Crowdfunding Plattform Startnext
  • Bea Polei von der Stiftung Bürgermut, die eine Übertragung vorbildlichen und innovativen Engagements vor Ort fördert
  • Jonas Deister von Sozialhelden e.V., dem Netzwerk ehrenamtlich engagierter Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen
  • Hannes Klöpper, Gründer der Online-Lernplattform Iversity
  • Jeannette Gusko, die bei change.org für Brand und Engagement zuständig ist
  • Dr. Diana Knodel, Gründerin und Geschäftsführerin von App Camps, einem Anbieter von kostenlosem Unterrichtsmaterial zu Programmierung und digitalen Themen

„digital.engagiert“: Bewerbungen noch bis Freitag möglich

„digital.engagiert“: Bewerbungen noch bis Freitag möglich

Hast Du Ideen, wie man die Chancen der Digitalisierung für die Zivilgesellschaft nutzen kann? Dann bewirb Dich ganz unkompliziert noch bis Freitag, 15.12.2017, auf www.digitalengagiert.de! Die Initiative von Amazon und Stifterverband, setzt dabei auf Coaching und Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu wählt eine Jury zunächst aus allen Bewerbungen 15 Teilnehmer aus, die ab Frühjahr 2018 ein halbes Jahr unterstützt und begleitet werden – von den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung der Projekte. „digital.engagiert“ setzt da an, wo es häufig hakt: bei individualisiertem Coaching und praktischer Hilfe.

Schon jetzt zeigt sich, dass viele Projekte diese Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Bewerben können sich Einzelpersonen und Teams aus allen Bereichen von Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum. Die eingereichten Projektideen sollten dabei drei Voraussetzungen erfüllen: Erleichterung zivilgesellschaftlicher Arbeit, technikbasierte Lösungsansätze und mögliche Skalierbarkeit.

Während des Programms arbeiten Teilnehmer gemeinsam mit ihrem individuell ausgewählten Coach an der Verwirklichung ihrer Idee. Ihnen steht finanzielle Unterstützung in einer Gesamthöhe von 120.000 Euro zur Verfügung, davon 5.000 Euro Sockelfinanzierung für jedes Projekt; der Rest wird nach Bedarf unter den Teilnehmern verteilt.

Am Ende der halbjährigen Entwicklungs- und Umsetzungsphase steht eine Preisverleihung, mit zusätzlichen Preisgeldern in Höhe von 30.000 Euro. Wichtiger als die Auszeichnungen sind aber die Impulse, die von den Projektideen ausgehen sollen: für noch zielgerichteteres, wirkungsvolleres Engagement und modernes zivilgesellschaftliches Handeln.

„digital.engagiert“: Initiatoren und Unterstützer erzählen, warum sie dabei sind

„digital.engagiert“: Initiatoren und Unterstützer erzählen, warum sie dabei sind

Wie wir kommunizieren, wie wir einkaufen, wie wir Musik hören – Digitalisierung verändert unseren Alltag. Industrie 4.0 ist einer der meistdiskutierten Begriff in der Wirtschaft, Big Data krempelt die Forschung um, Künstliche Intelligenz ermöglicht schon jetzt ausgefeilte Spracherkennung. Entwicklungen wie diese bieten enorme Chancen für Wirtschaft, Wissenschaft und für die Gesellschaft als Ganze. Warum also nicht die Chancen der Digitalisierung auch verstärkt für zivilgesellschaftliches Engagement nutzen? Mit der Förderinitiative „digital.engagiert“ haben Amazon und der Stifterverband genau dies vor.

„Wir wollen, dass gemeinnützige Projekte genauso von der Digitalisierung profitieren können wie Unternehmen. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit“, erläutert Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, die Motivation hinter dem Engagement des Technologieunternehmens. Prof. Dr. Andreas Schlüter ist seit 2005 Generalsekretär des Stifterverbands. Auch ihm liegt eine weitere Professionalisierung des zivilgesellschaftlichen Engagements am Herzen, die Chancen der Digitalisierung sind dabei für ihn ein wichtiger Baustein: „Ein professioneller Umgang mit digitalen Lösungen kann gemeinnützigen Organisationen dabei helfen, noch mehr Gutes zu erreichen.“

„digital.engagiert“ will dafür sorgen, dass diese Chancen genutzt werden. „Wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft – das gilt auch für ihre Fähigkeit, digitale Möglichkeiten in ihre Arbeit einzubinden. ‚digital.engagiert‘ stärkt diese Fähigkeit und ermutigt gemeinnützige Akteure zum konstruktiven Umgang mit Digitalisierung“, so Dr. Thomas Leppert von der Robert Bosch Stiftung, der die Initiative als Juror unterstützt.

Sozialunternehmer und zivilgesellschaftliche Akteure sind aufgerufen, sich mit Projektideen um Förderung zu bewerben. Neben finanzieller Unterstützung im Wert von insgesamt 120.000 Euro, die unter den Teilnehmern bedarfsgerecht verteilt wird, winkt vor allem eine individuelle Beratung und Betreuung durch erfahrene Coaches. Am Ende des Programms werden alle Teilnehmer bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Die Gewinner erhalten weitere Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

„Die Förderinitiative sucht die Besten, ich freue mich darauf, diese bei der Umsetzung ihrer Ideen zu coachen“, so Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen – und Coach von „digital.engagiert“. Auch Dr. Joana Breidenbach, Gründerin des betterplace lab begleitet die Initiative: „Ich bin bei ‚digital.engagiert‘ dabei, damit noch mehr Gemeinwohl-orientierte Initiativen das Potential des digitalen Zeitalters ausloten können.“ Die Partner der Initiative sind also vielfältig, digital versiert und vor allem am gesellschaftlichen Fortschritt interessiert. Damit sind die Voraussetzungen zur Förderung der besten Bewerber gegeben. Jetzt sind nur noch gute Projekt-Ideen gefragt.

Bis zum 15. Dezember können diese unkompliziert auf www.digitalengagiert.de/bewerben eingereicht werden. Bewerben können sich Einzelpersonen und Teams aus allen Bereichen von Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum. Die eingereichten Projektideen sollten dabei drei Voraussetzungen erfüllen: Erleichterung zivilgesellschaftlicher Arbeit, technikbasierte Lösungsansätze und mögliche Skalierbarkeit. Aus allen Bewerbungen wählt eine Jury dann 15 Teilnehmer aus, die ab Januar 2018 ein halbes Jahr unterstützt und begleitet werden – von den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung der Projekte.

Auftakt für „digital.engagiert“: Amazon und Stifterverband fördern Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Auftakt für „digital.engagiert“: Amazon und Stifterverband fördern Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Die Amazon Academy ist der alljährliche Treffpunkt für einige der wichtigsten Partner von Amazon. Sie ist Ort für Inspiration und Austausch und Gelegenheit, neue Ideen zu präsentieren – so geschehen auch am 14. September, als Amazon und der Stifterverband der Öffentlichkeit die Förderinitiative „digital.engagiert“ vorstellten. Das neue Programm soll Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft unterstützen – damit gemeinnützige Organisationen noch mehr von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren. Auf der Academy-Bühne erklärten Holger Krimmer vom Stifterverband und Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, im Gespräch mit Moderatorin Dunja Hayali, was hinter dem Programm steckt: „Digitale Lösungsansätze können einen massiven Impact haben, wenn es um den Einsatz für gute Zwecke geht – das wollen wir fördern“, erklärte Holger Krimmer. Und Ralf Kleber ergänzte: „Das Prinzip von ‚digital.engagiert‘ ist ‚Hilfestellung beim Helfen‘. Wir unterstützen Menschen, ihre Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft zum Fliegen zu bringen.“

„digital.engagiert“: Amazon und Stifterverband fördern Ideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft

  • Im Fokus: Projekte, die mit digitalen Werkzeugen die zivilgesellschaftliche Arbeit erleichtern
  • Teilnehmer erhalten umfangreiches Coaching-Programm von Amazon, Stifterverband und weiteren Fachexperten sowie finanzielle Unterstützung im Wert von insgesamt 150.000 Euro
  • Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2017

Berlin, 14. September 2017 – Anlässlich der diesjährigen Amazon Academy, der zentralen Dialog-Veranstaltung des Unternehmens, haben Amazon und der Stifterverband die Förderinitiative „digital.engagiert“ vorgestellt. Das Programm unterstützt Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft – damit gemeinnützige Organisationen mehr von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren.

Bis zum 15. Dezember 2017 sind Sozialunternehmer und zivilgesellschaftliche Akteure aufgerufen, sich über die Website www.digitalengagiert.de mit ihren vielfältigen Ideen zu bewerben – sei es eine App, die Fußball-Jugendtrainern hilft, die Spieler fürs nächste Spiel zu organisieren, sei es eine Plattform zur Koordinierung lokaler Bürgerinitiativen oder ein Tool für Kirchen zum digitalen Einsammeln der Kollekte. Die Projektideen sollen zivilgesellschaftlicher Arbeit zugutekommen und auf einer technologischen Lösung aufbauen. „digital.engagiert“ begleitet und unterstützt 15 ausgewählte Teilnehmer ein halbes Jahr lang – von den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung ihrer Projektideen. Die Initiative setzt da an, wo es oft am meisten hakt: individualisiertes Mentoring, praktische Hilfestellung sowie ein Netzwerk an Experten und Gleichgesinnten. Jeder Teilnehmer bekommt für alle Programmphasen einen individuell ausgewählten Mentor zur Seite gestellt. Fachexperten wie Joana Breidenbach (Betterplace) und Thomas Leppert (Robert Bosch Stiftung) unterstützen „digital.engagiert“ als Mentoren.

„Wir sehen in der Gesellschaft viel ermutigendes Engagement“, sagt Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes. „Dennoch sind Abläufe und Technologien oftmals nicht so wirkungsvoll wie sie sein könnten. Ein professioneller Umgang mit digitalen Lösungen kann gemeinnützigen Organisationen dabei helfen, noch mehr Gutes zu erreichen.“

Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de, fügt hinzu: „Wir wollen, dass gemeinnützige Projekte genauso von der Digitalisierung profitieren können wie Unternehmen. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit.“

Als Technologiepartner stellt Amazon Web Services (AWS) den Teilnehmern außerdem die digitale Infrastruktur zur Verfügung, die sie zur Umsetzung ihrer Ideen benötigen. Klaus Bürg, Country Manager von AWS in Deutschland, sagt: „Mit ‚digital.engagiert‘ wollen wir das Land, seine Menschen und Organisationen befähigen, die AWS Cloud auch im Interesse des Gemeinwohls zu nutzen. Wir sind überzeugt davon, dass Cloud Computing für gemeinnützige Organisationen eine immer größere Rolle bei der Entwicklung innovativer Lösungen spielen wird. AWS möchte Menschen mit guten Ideen begleiten und durch Coachings und AWS Services unterstützen.“

Neben dem kostenlosen Coaching-Programm erhalten die Teilnehmer außerdem eine finanzielle Unterstützung im Wert von 120.000 Euro. Sie werden nach Bedarf unter den Teilnehmern verteilt, um die Realisierung der Projektideen zu unterstützen. Im Herbst 2018 werden die Arbeit und die gemachten Fortschritte aller Teilnehmer bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

Weitere Beiträge: