„Die Zivilgesellschaft ist einer der wichtigsten Player, um digitale Kompetenzen zu stärken!“

172 eingegangene Bewerbungen – Neuer Rekord! Keine leichte Aufgabe also für die digital.engagiert-Jury, die zwölf besten Teams aus den vielen tollen Projektideen auszuwählen.

Die zwölf Teams erwartet in den nächsten Monaten eine spannende Zeit. Von den ersten Planungen bis zur konkreteren Umsetzung ihrer Projektidee werden sie ein halbes Jahr unterstützt und begleitet von zwölf kompetenten Coaches. Die meisten von ihnen waren schon im letzten Jahr dabei, andere, wie Franziska Theis, sind es in diesem Jahr zum ersten Mal. Die Vorständin des „Vereins Digitale Bildung für Alle“ fiebert dem Start der Coaching-Sessions schon entgegen. Im Interview erzählt sie, worauf sie sich am meisten freut.


Franziska, du bist zum ersten Mal als Coach bei digital.engagiert dabei. Was hat dich überzeugt, Teil der neuen Förderrunde zu sein?

digital.engagiert ist einfach ein tolles Projekt mit einem ganz wichtigen Thema, das mich schon seit meinem Studium und bis heute in meiner Arbeit für „Digitale Bildung für Alle“ begleitet. Die Stärkung digitaler Kompetenzen in der gesamten Gesellschaft und ganz besonders bei jungen Menschen ist mir deshalb auch ein Herzensanliegen. Als mich die Initiatoren von digital.engagiert angesprochen haben, ob ich mir das Coaching eines Teams vorstellen kann, musste ich gar nicht mehr lange überlegen.

Wie kam der Kontakt zu digital.engagiert zustande?

Unser „Verein Digitale Bildung für Alle“ ist dem Stifterverband schon länger verbunden. Außerdem habe ich auch letztes Jahr schon begeistert verfolgt, wie viele junge Menschen sich für die Zivilgesellschaft mit digitalen Ideen engagieren. Auf den Veranstaltungen der ZiviZ und im Next Generation Netzwerk des Stifterverbands intensivierte sich schließlich der Kontakt und nun freue ich mich, mit an Bord zu sein. Netzwerk ist auch ein gutes Stichwort: Neben der finanziellen Förderung sind ein gutes Netzwerk und der gegenseitige Support essenziell, um digitale und neue Projekte voranzutreiben. Genau das bietet digital.engagiert!

Als Vorstandsmitglied im „Verein Digitale Bildung für Alle“ beschäftigst du dich intensiv mit dem Erlernen von digitalen Kompetenzen in der Gesellschaft. Was sind die Herausforderungen bei der Digitalisierung?

Genau, beispielsweise hat unser Verein allein im letzten Jahr mehr als 2000 Kinder aus schwierigen sozioökonomischen Hintergründen dabei unterstützt, erste wertvolle Erfahrungen im Bereich neue digitale Kompetenzen zu machen. Kinder können so Themen wie Programmieren, Robotics und vieles mehr kennenlernen und ein ganz neues Verständnis der digitalen Welten entwickeln. Diese digitalen Kompetenzen zu stärken ist für die Zukunft unserer Gesellschaft immens wichtig.
Doch da haben wir auch in Deutschland noch großen Nachholbedarf. Und neben der Politik und Wirtschaft ist es deshalb ganz wichtig, innovative Projekte aus der Zivilgesellschaft zu fördern. Denn die ist ein entscheidender Player, um Digitalisierung (vor allem im Bildungsbereich) voranzutreiben und um Vorurteile zu entkräften. Gerade die aktuelle Phase bietet die Chance, Berührungsängste abzubauen und die Chancen der digitalen Möglichkeiten zu ergreifen.

Ob Kick-Off oder Coaching-Sessions: Die Coronakrise beeinflusst natürlich auch die aktuelle Förderrunde. Wird das eine besondere Herausforderung?

Natürlich wäre es schade, sollte man sich weniger persönlich begegnen können. Aber gerade mit dieser digitalen Initiative können wir auch auf die vielen Chancen der digitalen Möglichkeiten aufmerksam machen. In den letzten Monaten wurde sehr deutlich, was noch bezüglich Digitalisierung und dem gesellschaftlichen Umgang damit getan werden muss. Gleichzeitig hat sich eine große Bereitschaft, Solidarität und Mut zur Veränderung gezeigt. Dieses Mindset sollten wir unbedingt auch für den zivilgesellschaftlichen Sektor nutzen.

Worauf freust du dich in den kommenden Monaten am meisten?

Ich glaube, dass ich von den innovativen Ideen und engagierten, jungen Menschen auch selbst viel lernen kann und hoffe, sie durch mein Netzwerk und meine bisherigen Erfahrungen noch weiter auf ihrem Weg unterstützen zu können. Dafür bin ich auch sehr optimistisch. Denn für kreative Projekte mit einem positiven Anliegen und einem nachhaltigen Mehrwert für unsere Gesellschaft finden sich immer weitere Unterstützer.

Bewerbungsfrist bis 01. Mai 2020 verlängert - weil digitales Engagement noch nie wichtiger war

Wir wissen, dass viele engagierte Menschen aufgrund der Coronakrise ihr Projekt und ihre Bewerbung nicht in der Weise vorantreiben können, wie es unter normalen Bedingungen der Fall wäre. Gleichzeitig entstehen gerade in dieser Situation neue Ideen und Bedarfe für digitales Engagement, die sich für ein förderwürdiges Projekt eignen.

Daher verlängern wir die Bewerbungsfrist bis zum 1. Mai 2020. Für diejenigen Teams, die ihre Bewerbung bereits eingereicht hatten gilt: Ihr habt selbstverständlich die Chance, Eure Bewerbung bis zum Ende der neuen Bewerbungsfrist noch einmal zu überarbeiten. Die Entscheidung, welche zwölf Teams aus den eingereichten Projektideen auswählt werden, wird unsere Jury erst nach Ablauf der neuen Bewerbungsfrist treffen.

Die Verschiebung der Bewerbungsfrist hat damit auch Einfluss auf die folgenden Termine des sechsmonatigen Förderzeitraums: Das für den 13. und 14. Mai geplante Kick-Off-Treffen verschiebt sich voraussichtlich auf den 18. und 19. Juni. Die weiteren Trainings-Treffen, die für die darauffolgenden Monate geplant sind, finden nun voraussichtlich am 17. und 18. September statt.
Wir bereiten uns außerdem auch darauf vor, diese Termine bei Bedarf als große virtuelle Treffen zu organisieren.


Wenn ihr weitere Fragen zum Bewerbungsprozess oder dem weiteren Ablauf der Förderrunde habt, dann meldet euch auch gerne unter digital.engagiert@stifterverband.de.

Bleibt gesund und digital engagiert!

digital.engagiert geht in die dritte Runde!

Das „definitiv coolste Programm für die Stärkung digitaler Innovationen“ startet. Bewerbt euch noch bis zum 01. Mai mit eurer Projektidee!

„Das Netzwerk von digital.engagiert ist der Wahnsinn!“

Aus der Ideenphase hinein in die Umsetzung – diesen Schritt schaffen viele innovative, digitale Projekte im zivilgesellschaftlichen Bereich nicht. Durch fehlende finanzielle Mittel oder das notwendiges Expertenwissen bleibt das große Potential oftmals ungenutzt.

Daniel Stark, einer der Gründer des letztjährigen Gewinnerprojekts RACKETMIND, kennt diese Situation. Um die RACKETMIND-Vision „Badminton. Top-Wissen. Online. Immer. Überall.“ auch wirklich in die Tat umsetzen zu können, fehlte noch die entscheidende Unterstützung. Die Idee, sich bei digital.engagiert zu bewerben, kam deshalb genau richtig. 

Hier erzählt Daniel von seinen Erlebnissen und wie digital.engagiert dabei geholfen hat, die Trainerausbildung im Badmintonsport zu verbessern.

 

Um was handelt es sich bei RACKETMIND und wie ist die Idee entstanden?

Daniel Stark: Da muss ich etwas weiter ausholen. Ich und meine Mitstreiter*innen kommen aus dem Badmintonsport und wir gehören leider zu den wenigen deutscholympischen Sportarten, die noch nie eine Medaille bei olympischen Wettkämpfen erringen konnten. Dies wollen wir natürlich ändern! Als wir geschaut haben, an welchen Stellrädern wir drehen können, ist uns aufgefallen, dass unsere Trainerausbildung deutschlandweit sehr heterogen ist. Da gibt es unterschiedliche Erwartungen und Ansprüche. Das wirkt sich natürlich auf das Level der Nachwuchsspieler*innen aus. Bei der Suche nach einer Lösung für dieses Problem sind wir auf die Idee gekommen, eine digitale Lehr- und Lernplattform einzurichten. Hier soll bundesweit Lehrmaterial gesammelt und aufbereitet werden, das all unseren Trainer*innen in Aus- und Fortbildung zur Verfügung gestellt und als Wissens- und Austauschgrundlage gezielt eingesetzt wird.  Außerdem wollen wir so die Anwesenheitszeiten für die überwiegend ehrenamtlich tätigen Trainer*innen reduzieren.

Wie sahen die Schritte zwischen dieser Idee und der konkreten Realisierung aus?

Daniel Stark: Die ersten Schritte sind wir 2017 gegangen. Nachdem uns die Idee gekommen war, suchten wir nach einer Möglichkeit, sie umzusetzen – wie fast immer im Sport ohne Geld. Dabei haben wir uns im Markt nach günstigen Lösungen umgeschaut. OpenSource-Angebote wurden schnell intensiver geprüft und die Auswahl eingegrenzt. Mit der Basis von ILIAS konnten wir uns schließlich ein Grundgerüst selbst aufbauen. Das Problem war dabei nur: Wir waren auf uns allein gestellt und haben schnell gemerkt, dass die Umsetzung sehr lange dauern wird! Nachdem wir mit ein, zwei Pilotprojekten bereits gestartet waren, sprach mich mein Kollege auf Bundesebene, Hannes Käsbauer, an: “Lass uns bei digital.engagiert bewerben! Dort können wir den benötigten Support bekommen, um schneller voranzukommen.”

Wie sah der Bewerbungsprozess aus?

Daniel Stark: Mein Kollege hatte die Information auch erst erhalten und sagte, dass bereits in einer Woche Abgabe sei. Das war natürlich sehr kurzfristig. Wir haben dann mit viel Energie den Bericht geschrieben, der für die Bewerbung notwendig ist. Man hätte auch ein Video von sich und seinem Projekt drehen können, allerdings war uns dafür die Zeit zu knapp.

Hat ja trotzdem geklappt – zum Glück!

Daniel Stark: Ja, es hat geklappt. Allerdings dachten wir nicht, dass wir da eine Chance haben. Wie der Zufall (bzw. die Jury) es wollte, wurden wir dann aber doch ausgewählt.

Und dann habt ihr den benötigten Support bekommen?

Daniel Stark: Von den knapp 150 Bewerbungen waren wir am Ende unter den zwölf ausgewählten Teams. Diese Teams wurden dann Anfang Mai zu einem Auftaktevent nach Berlin eingeladen. Dort hat sich jedes Team zunächst in einem kleinen Pitch vorgestellt. Das war sehr interessant: Es waren zwölf ganz unterschiedliche Projekte dabei und wir waren die Einzigen aus dem Sport. Danach haben wir in Form eines sogenannten Blind Dates unseren Coach, Johannes Müller von CorrelAid, kennengelernt. Das war für uns ein riesiger Gewinn. Er hat uns unter anderem gezeigt, wie wir mehr Ehrenamtliche gewinnen können, um die Arbeit besser zu verteilen. Daraus entstanden viele Ansätze und Ideen, die wir bis heute noch lange nicht alle umsetzen konnten.

Über ein halbes Jahr haben wir dann Gas gegeben. Unser Coach stand uns zur Verfügung, wann immer wir ihn brauchten. Da hätten wir sogar noch mehr herausholen können, andere Teams haben diesen Support mehr in Anspruch genommen. Ein Team hat mich besonders beeindruckt: Die sind nur mit einem Konzept gestartet und am Ende des sechsmonatigen Förderzeitraums hatten sie eine fertige App entwickelt.

Außerdem gab es noch 10.000 Euro für jedes Projekt. Das war zusammen mit all der Manpower, dem Coach und dem Netzwerk das i-Tüpfelchen.

Was macht die Förderinitiative aus? Warum sollte man sich unbedingt bewerben?

Daniel Stark: Das große Potential dort kommt vor allem Gründer*innen zugute, die Hilfe beim Programmieren, bei rechtlichen Fragen oder viel IT-Support brauchen. Da wir schon unsere Plattform grundlegend aufgebaut hatten, ging es bei uns eher darum, inhaltliche Dinge voranzubringen bzw. digitales Feintuning vorzunehmen.

Außerdem ist das Netzwerk von digital.engagiert der Wahnsinn. Schon am ersten Tag hatte ich zwanzig Visitenkarten! All diese Kontakte haben Hilfe angeboten – und das aus unterschiedlichen Bereichen. Das haben wir im Nachhinein sogar noch viel zu wenig genutzt. Außerdem erlebten wir einen großen Push nach vorne, weil die Förderinitiative und deren Teilnehmer*innen auf vielen Social Media-Plattformen vorgestellt wurden. Das war total cool! Hinzu kamen Einladungen zu vielen Foren etc. – sehr viele Möglichkeiten, unser Projekt weiter zu verbreiten.

Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

Daniel Stark: Dank der finanziellen Unterstützung und zusätzlichen Preisgelder konnten wir einen hauptamtlichen Community Manager einstellen. Das bringt schonmal viel frischen Wind rein. Außerdem haben wir uns das Ziel gesetzt, mit allen Landesverbänden zusammenzuarbeiten. Inzwischen ist unser Netz von zwei auf 11 Landesverbände gewachsen, in der Hoffnung, bald alle 16 darauf zu vereinen.

 

Dieses Interview erschien zunächst auf tbd.community: https://www.tbd.community/de/a/digital.engagiert

Früh übt sich: Warum digital.engagiert in 2020 die Vermittlung digitaler Fähigkeiten unterstützt

In einer neuen Studie haben Wissenschaftler des Stifterverbands und des infas Instituts die Vermittlung von Digitalkompetenzen in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Es gibt Nachholbedarf, aber auch Chancen. Gerade zivilgesellschaftliche Projekte können bei Digitalfähigkeiten viel für die Gesellschaft bewegen deshalb unterstützen wir dieses Jahr wieder Engagement in diesem Bereich mit einer neuen Förderrunde.

Die gute Nachricht: Mehr als 70 Prozent der Menschen in Deutschland möchten ihre digitalen Fähigkeiten ausbauen. Das trifft vor allem auf digitale Grundfähigkeiten wie Internetrecherche oder den sicheren Umgang mit digitalen Medien zu. Anders sieht es aber bei Spezialfähigkeiten wie Programmieren oder der Analyse und dem Umgang mit Daten aus: Während die Jüngeren hier Offenheit zeigen, können sich nur wenige Ältere vorstellen, diese Zukunftskompetenzen zu lernen. 

Die Studie fand außerdem heraus, dass sich zwei Drittel der Menschen in Deutschland noch eher unsicher oder sogar sehr unsicher beim Umgang mit digitalen Technologien fühlen. Entsprechend verlieren sie den Anschluss bei den Spezialfähigkeiten, denn diese setzen eine gewisse Sicherheit bei den digitalen Grundkompetenzen voraus. Doch an welchen Lernorten können die Menschen an ihren Digitalkompetenzen arbeiten? Die Studie zeigt: Aktuell setzen sich die meisten Menschen – 64 Prozent der Lernbereiten – dafür Zuhause hin und lernen auf eigene Faust mit Lernvideos oder Büchern.

„Um den Anschluss an den Arbeitsmarkt der Zukunft nicht zu verlieren, ist es unabdingbar, sich bei digitalen Fähigkeiten stetig und eigenständig weiterzubilden. Noch effektiver ist es jedoch, wenn schon im Kindesalter Digitalkompetenzen erworben werden“, sagt Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes. Dass Schulen jedoch oftmals noch nicht hinreichend ausgestattet sind, um digitale Fähigkeiten zu vermitteln, lässt sich auch in den Antworten der Studienteilnehmer ablesen: Kindergärten und Grundschulen spricht die Mehrheit eine Kompetenz in der Digitalbildung ab. Erst weiterführende Schulen und Universitäten erhalten bessere Noten.

Der dritte Sektor – also dem Gemeinwohl verpflichtete Organisationen –  kann hier eine wichtige Rolle einnehmen, wenn zivilgesellschaftliche Projekte Lernangebote für Kinder und Jugendliche aus allen Teilen der Gesellschaft und unabhängig vom besuchten Schulzweig anbieten. Das erklärt auch Digitalstaatsministerin Dorothee Bär, die dieses Jahr wieder die Schirmherrin von digital.engagiert übernimmt: „Digitalisierung findet in allen Bereichen unserer Gesellschaft statt. Die Vermittlung wichtiger digitaler Fähigkeiten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von Schulen allein nicht gestemmt werden kann. Mehr denn je braucht es auch eine engagierte Zivilgesellschaft und Wirtschaft.“

Die Studie zeigt jedoch auch, dass Lernangebote zur Vermittlung digitaler Fähigkeiten von Vereinen oder Non-Profit Organisationen noch wenig Resonanz erhalten – lediglich 29 Prozent der Befragten nutzen sie. Dabei bringen Engagierte in gemeinnützigen Vereinen und Initiativen viel Erfahrung und Leidenschaft für Themen wie Bildung und Chancengleichheit mit.  „Auch Orte außerhalb klassischer Lehr- und Erziehungseinrichtungen können eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, digitale Fähigkeiten möglichst breit zu vermitteln. Und genau da setzt unser Förderprogramm digital.engagiert an“, so Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes. Wir fördern deshalb mit der Unterstützung von Amazon und dem Stifterverband engagierte Projekt-Teams und bieten ihnen eine Bühne, um Engagement zu würdigen. Die Idee dahinter erklärt Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de: „Digitale Kompetenzen sind wie ein Muskel. Man kann sie trainieren. Wir wollen gerade junge Menschen bestärken, diese Fähigkeiten zu entwickeln.“

Aktuell steht bei digital.engagiert die nächste Förderrunde an: Gesucht sind junge Teams, die sich mit digitalen Ansätzen für unsere Gesellschaft engagieren, oder solche, die mit ihrem Projekt die digitalen Fähigkeiten der Generation von Morgen stärken. Engagierte Projektteams und Initiativen können sich ab sofort bis zum 1. Mai 2020 auf unserer Website bewerben.

Eine Expertenjury wählt die besten 12 Projekte aus. Die Teams erhalten dann ein intensives und individuell angepasstes Coaching, Gelegenheiten zum Networking, mindestens 10.000 Euro Förderung sowie die Chance auf weitere Preisgelder.

Ausführliche Information zur bundesweit repräsentativen Studie „Fähigkeiten für die digitale Welt“ gibt es hier.

Ideen für digitales Engagement werden 2020 wieder gefördert!

Junge, aufgeschlossene und tatkräftige Projekt-Teams dürfen sich freuen: Auch im nächsten Jahr haben sie die Chance, sich Unterstützung für ihr digitales Engagement zu sichern. Die Förderinitiative digital.engagiert von Amazon und dem Stifterverband unterstützt erneut spannende Projekte mit persönlichem Coaching, Netzwerk-Kontakten und finanzieller Zuwendung.

Die Projekte können dabei so vielfältig sein wie die Menschen, die hinter ihnen stehen. 2019 gewann zum Beispiel die Online-Plattform für die Trainer*innenausbildung des Deutschen Badmintonverbandes „Racketmind“ den ersten Platz bei digital.engagiert. Und das studentische Gewinner-Team der Bremer Universität von KARL, dem Ökobot aus 2018 ist nun schon fast dort angekommen, wo viele junge, engagierte Teams mit ihren Ideen noch hinmöchten, und bringt Klimaschutz mithilfe von CO2-Einspar-Wettbewerben niedrigschwellig in die Büros von Unternehmen in Deutschland. Ob Plattform, App oder soziale Innovation, alle digital.engagiert-Projekte haben eines gemeinsam: Sie sehen in der Digitalisierung eine Chance, um unsere Zivilgesellschaft und die Bildung voranzubringen.

„Wir freuen uns auf eine weitere Förderrunde“ – das verriert Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, gemeinsam mit Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, bei der ZEIT Konferenz „der Auftrag“ letzten Monat. Auch im Jahr 2020 werden aus allen Einreichungen 12 Projektideen ausgewählt, über ein halbes Jahr gefördert und am Ende die besten drei Projekte bei einem Abschlussevent ausgezeichnet. Schirmherrin der vergangenen zwei Runden der Förderinitiative war und bleibt Digitalstaatsministerin Dorothee Bär. Sie findet: „Ganz neue Lernformat sind heute wichtiger denn je, weil Digitalisierung nicht nur verändert, wie wir leben und arbeiten, sondern auch wie wir lernen und uns engagieren.“

Die Bewerbungsrunde startet im Frühjahr 2020, der genaue Zeitraum wird noch bekannt gegeben. Im Fokus steht junges Engagement, das digitale Zukunftskompetenzen stärkt und kreativ für gute Zwecke einsetzt. Hast du oder dein Team auch eine smarte Idee, die Digitalbildung und unsere Gesellschaft voranbringen soll? digital.engagiert benachrichtigt gerne alle Interessierten über den Start der nächsten Bewerbungsrunde! Schreibt uns einfach eine E-Mail an digital.engagiert@stifterverband.de, damit wir uns bei euch melden können, sobald es neue Informationen gibt! Stay tuned…


 

"Digitalisierung beginnt nicht am Computer"

6 Monate, 12 Teams, herausgefiltert aus rund 150 Bewerbungen – und auf einmal reduziert sich alles auf einen Tag und wenige Minuten: Am 20. November wurden im Rahmen der ZEIT Konferenz „Der Auftrag“ die Gewinner der diesjährigen Runde von digital.engagiert gekürt. Ausgezeichnet wurden: Racketmind Badminton (1. Platz), die NOW-App (2. Platz) und LEE (3. Platz). Hier ein Rückblick.

„Das Besondere bei digital.engagiert ist, dass es um zukunftsfokussiertes Engagement geht. Ganz neue Lernformate sind heute wichtiger denn je, weil Digitalisierung nicht nur verändert, wie wir leben und arbeiten, sondern auch wie wir lernen,“ so würdigte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung und Schirmherrin der Förderinitiative, vor der Preisverleihung das Engagement der 12 teilnehmenden Teams. Und wie groß die Bandbreite dieses Engagements ist, das durch digital.engagiert gefördert wird, zeigen schon die drei Gewinner-Projekte.

Mit einer Online-Plattform arbeitet das Projekt Racketmind Badminton darauf hin, bei einem größeren Publikum noch mehr Begeisterung für die schnellste Rückschlagsportart der Welt zu entwickeln. Die Plattform ermöglicht es Trainerinnen und Trainern, zeit- und ortsunabhängig auf Expertenwissen und Schulungsmaterialien zuzugreifen. So wird es für sie einfacher, sich weiterzubilden und auf die Trainingsarbeit vorzubereiten – und ihr Wissen weiterzugeben. Das Team von NOW hat eine App-basierte Plattform entwickelt, mit der Freiwillige ihre Aktivitäten und die entwickelten Kompetenzen tracken und sichtbar machen können. Ein positiver Nebeneffekt: Weil transparent wird, wie sich die Helfer weiterentwickelt haben, wird das Ehrenamt wieder attraktiver. Die Macher von LEE entwickeln ein App-basiertes Mentoringprogramm, das LSBTIQ -Jugendliche und junge Erwachsene mit erfahrenen Mentoren aus der Community zusammenbringt. Sie finden so Unterstützer, die sie auf ihrem persönlichen Weg begleiten.

Doch auch die anderen Projekte wurden gewürdigt. In ihrer Laudatio betonte Gudrun Schwind-Gick vom Deutschen Olympischen Sportbund, dass digital.engagiert eine Teamleistung ist: „ Denn häufig ist es doch so, dass die Abstände der Leistungen unter den ersten 10-15 im Teilnehmerfeld nur marginal sind. Oder dass es in einem Team zwar herausragende Spielerinnen und Spieler gibt, zuletzt aber die Mannschaftsleistung zählt!“ Die Teilnahme an der Initiative hat sich für alle Projekte gelohnt: Neben finanzieller Unterstützung haben alle Teams Coaches an die Seite bekommen, mit denen sie ihre Ideen vorantreiben konnten. Und: Ein engagiertes Netzwerk von Experten gab es dazu.

Beim Abschlussevent von digital.engagiert ging es auch um die ganz großen Themen: Vor der Preisverleihung diskutierten Moderator Manuel Hartung, Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, und Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbands, wie durch digitales Engagement neue Bildungschancen entstehen. „Digitalisierung beginnt nicht am Computer, sie beginnt im Kopf. Deshalb ist es uns wichtig, digitale Bildungsarbeit zu fördern“, so Ralf Kleber während des Panels. Denn am Anfang jeder großen, neuen Idee steht die Bereitschaft, sich in unbekannte Gefilde vorzuwagen – das gilt für Unternehmen ebenso wie für gemeinnützige Organisationen. Umso besser, dass die Förderinitiative digital.engagiert im nächsten Jahr fortgesetzt wird! Das verrieten Ralf Kleber und Andreas Schlüter nämlich bereits auf dem Podium. „Wir freuen uns auf eine weitere Förderrunde. digital.engagiert leistet einen wichtigen Beitrag, bürgerschaftliches Engagement zugunsten gemeinnütziger Zwecke zu unterstützen – für ein zivilgesellschaftliches Miteinander“, erklärte Schlüter. Die dritte Runde der Förderinitiative startet Anfang 2020. Im Fokus: junges Engagement, das sich mit und für digitale Zukunftskompetenzen einsetzt

Übrigens: Für die drei Gewinner-Teams gab es noch eine kleine Überraschung: Im Frühjahr 2020 organisieren Amazon und Stifterverband gemeinsam mit N3XTCODER bei Amazon in Berlin einen Hackathon, um den drei Gewinnerprojekten noch einen Schub zu geben, bevor die Förderrunde von digital.engagiert dann auch für sie abgeschlossen ist.

Sich politisch beteiligen mit „etc. pb.“

„…etc. pp.“ – so enden oft die Antworten, wenn Kommunalpolitiker*innen nach ihren Aufgaben gefragt werden. Diese engagieren sich politisch meist neben Beruf plus Familie und haben entsprechend viel um die Ohren. Da ist es mühsam, nebenbei noch regelmäßig zu Seminaren zu fahren, um sich über Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung zu informieren. Angelehnt an die Antwort der Kommunalpolitiker*innen hat der Verein Politik zum Anfassen den Podcast „etc. pb.“ ins Leben gerufen, der sie beim Stand der Dinge abholt und ihnen handlungsorientiertes Wissen „to go“ mitgibt. digital.engagiert hat das Projekt in der Förderrunde 2019 unterstützt.

 

Auf dem Weg vom Rathaus zum Pressetermin, zur Freiwilligen Feuerwehr oder zum Kaninchenzüchterverein ist es schwierig, mal eben bei einem Seminar vorbeizuschauen. Einen Podcast kann man aber auf dem Weg hören – ebenso beim Sport, beim Kochen oder wo auch immer man möchte. Das ist der ganz logische Gedanke hinter „etc. pb.“ Der Podcast soll Kommunalpolitiker*innen soll unter der Devise „Aus der Praxis für die Praxis“ Wissen über Bürgerbeteiligung vermitteln. Unterhaltsam, handlungsorientiert, mit ganz viel neuen Ideen und Spaß.

 

Die Moderator*innen Cinja Schröder und Gregor Dehmel haben schon eine ganz lange Liste von Themen, die im Podcast besprochen werden sollen. Gäste werden eingeladen, die spannende Beteiligungserfahrung aus der Praxis mitbringen: Architekt*innen, Mitarbeiter*innen in Beteiligungsbüros, Jugendpfleger*innen, Kommunalpolitiker*innen. Kombiniert wird das mit nützlichen Aspekten aus der Theorie, etwa Forschung zu Partizipationsbereitschaft oder digitale und analoge Tools. Es geht darum, ganz viele Projekte und Ideen vorzustellen – damit Kommunalpolitiker*innen das Rad nicht neu erfinden müssen, wenn sie selbst etwas auf die Beine stellen.

 

Politik zum Anfassen hat 2006 am Küchentisch angefangen, Projekte für Jugendbeteiligung, politische Bildung und Medienpartizipation zu entwickeln. Der Verein hat heute unter dem Motto „Wir machen Lust auf Demokratie“ verschiedenste erfolgreiche Angebote für mehr politische Beteiligung: Planspiele, Workshops

OderDojo: Digitale Bildung auch in ländlichen Regionen

OderDojo: Digitale Bildung auch in ländlichen Regionen

 

Immer mehr Menschen kommen aus ländlichen Regionen in größere Städte. Nicht so Cornelia Gamst von OderDojo: Entgegen dem Trend zieht es sie aus Berlin in die Oder-Spree-Region. Was sie braucht, um richtig anzukommen? Ein Projekt, das in der Region einen Unterschied macht. Daher baut Cornelia kurzerhand offene Programmier-Werkstätten für Kinder und Jugendliche auf. Denn gerade im ländlichen Raum besteht großes Potenzial, ihnen über solche und vergleichbare Initiativen wichtige digitale Kompetenzen wie Programmieren zu vermitteln. OderDojo, so der Name des Projekts, hat sich durch die Unterstützung von digital.engagiert und Coachin Louise Buscham deutlich weiterentwickelt. Wie genau, das erläutern Projektleiterin Cornelia Gamst und ihre Coachin im Interview.

 

Ganz kurz: Wer bist du und was machst du bei OderDojo?

Cornelia: Ich wohne und arbeite derzeit noch in Berlin. Seit einigen Jahren zieht es mich in die Oder-Spree-Region. Hier möchte ich wohnen. Eine Frage, die mich beschäftigt: Was brauche ich, um mich dort richtig wohlzufühlen? Ich arbeite selbst im Bereich der digitalen Bildung, weshalb mir recht schnell klar war, dass ich ein Projekt initiieren möchte, das in der Region einen Unterschied macht. Ich kannte die sogenannten CoderDojos aus Berlin, aber in der Oder-Spree-Region gab es solche Angebote bisher nicht. Und daher habe ich sie einfach selbst angestoßen.

 

Louise, was ist die Idee hinter OderDojo?

Louise: Die Dojos sind offene Programmierwerkstätten für Kinder und Jugendliche, die einfach und unbürokratisch Zugang zu wichtigen Digitalkompetenzen, wie etwa Programmieren, bieten. Bei den Veranstaltungen selbst können Kinder dann auf Basis von Online-Tutorials und Ansprechpartnern vor Ort Programmieren lernen: Sie entwickeln Spiele und andere Anwendungen, bauen Websites oder experimentieren mit Hardware-LEDs. Es ist wichtig, den Einstieg so unkompliziert wie möglich zu gestalten, damit die Kinder sich trauen, mitzumachen – besonders Mädchen, die sonst oft gehemmt sind.

 

Cornelia, auf welche Meilensteine von OderDojo bist du besonders stolz?

Cornelia: Das sind eine ganze Menge: Im Sommer konnten wir die Dojos erst in Letschin und dann in Beeskow starten. Vor kurzem sind wir zum ersten Mal in einer neuen Location in Beeskow, mit der wir vor allem auch Grundschüler*innen erreichen wollen. Bisher fand das Dojo in Beeskow in einem Jugendzentrum statt, weshalb eher Jugendliche teilgenommen haben. Und mein ganz persönliches Highlight: Ich bin sehr froh darüber, dass die neue Website online gegangen ist.

 

Cornelia, bei welchen dieser Meilensteine hat die Unterstützung durch digital.engagiert besonders geholfen?

Cornelia: OderDojo war erst einmal lokal auf Frankfurt an der Oder begrenzt. Für mich war schon früh klar, dass auch Kinder anderswo in Brandenburg von den Dojos profitieren können. Aber sowas allein auf die Beine zu stellen ist natürlich eine Herausforderung. Deshalb habe ich mich mit der Idee, die Dojos auszuweiten, bei digital.engagiert beworben – und das hat prima funktioniert. Besonders hilfreich für mich war dabei die Zusammenarbeit mit Louise: Weil sie bei der Stiftung Bürgermut arbeitet, verfügt sie über viel Wissen, wie wir das Angebot skalieren und dauerhaft ehrenamtliche Mitstreiter*innen gewinnen können.

 

Louise, welche Herausforderungen habt ihr in den vergangenen Monaten gemeinsam gemeistert?

Louise: Die größte Hürde kam von außen: Es waren Sommerferien. In diesem Zeitraum konnten keine Dojos stattfinden, weshalb wir verschiedene Dinge nicht ausprobieren konnten, zum Beispiel ob Wochen- oder Wochenendtage besser geeignet sind. Weil wir bei der Durchführung der Dojos die Unterstützung von Ehrenamtlichen brauchen, war das Freiwilligenmanagement ebenfalls eine Herausforderung. Wie können wir die Freiwilligen einbinden? Was motiviert sie, an welchen Aufgaben haben sie Spaß? Welches Know-how brauchen sie, um sich in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen einzubringen? Das sind Fragen, die uns hierbei beschäftigen.

 

Louise, was nimmst du aus der Zusammenarbeit mit OderDojo für die Stiftung Bürgermut mit?

Louise: Wir arbeiten deutschlandweit mit Initiativen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten zusammen, viele von ihnen sind ehrenamtlich getragen. Uns ist wichtig, diese auf den ersten Blick sehr verschiedenen Organisationen miteinander zu vernetzen, denn sie stehen oft vor ähnlichen Herausforderungen: Wer sich engagiert, braucht Erfahrungswissen, Förderung und auch Motivation. Der Austausch von Engagierten leistet an dieser Stelle einen wichtigen Beitrag – gerade im ländlichen Raum, wo es insgesamt weniger Förderprogramme und Vernetzungsangebote gibt.

 

Cornelia, wieso ist digitales Engagement gerade in ländlichen Gegenden wichtig?

Cornelia: An der Digitalisierung kommt niemand mehr vorbei. Und wir alle müssen lernen, mit den neuen Technologien umzugehen. Mit den Dojos möchte ich genau die Kompetenzen fördern, die dafür wichtig sind. Wenngleich es in ländlichen Regionen, wie Louise zurecht sagt, bisher wenig Förderprogramme in diesem Bereich gibt und auch bei den Schulen noch Luft nach oben besteht, sehe ich großes Potenzial. Denn immer mehr Menschen mit hoher Digitalkompetenz können ortsunabhängig arbeiten und ziehen in den ländlichen Raum. Mit den Dojos möchte ich die Strukturen schaffen, damit sie ihre Expertise auch vor Ort einbringen können.

 

Cornelia, was sind eure Pläne, um die Dojos auch auf andere Städte auszuweiten?

Cornelia: Ich möchte die Marke „OderDojo“ so beflügeln, dass sich Freiwillige inspiriert fühlen, mitzumachen. Ich stelle mir ein Netzwerk vor, dass sich mit der Zeit verselbstständigt. Dann könnten wir die Organisation und die Einarbeitung von Mentor*innen zentral bündeln. Und wir scheinen auf einem guten Weg zu sein: Konkretes Interessente gibt es schon aus Müncheberg, Buckow, Bad Belzig und Fürstenberg.

 

Louise, was wünschst du dem Team von OderDojo für die Zukunft?

Louise: Ich wünsche mir, dass sich die Dojos noch weiter im ländlichen Raum verbreiten – und zwar nicht nur in Brandenburg. OderDojo ist das beste Beispiel dafür, dass solche Angebote auch abseits von Städten funktionieren. Vor allem aber wünsche ich Cornelia, dass sie es schafft, feste Unterstützung zu finden, die mit ihr gemeinsam OderDojo als Marke ausbaut.

 

Übrigens: digital.engagiert veröffentlicht noch 2019 die Ergebnisse einer von ZiviZ im Stifterverband und dem infas Befragungsinstitut durchgeführte Studie. Dort wird auch untersucht, wie ländliche Räume im Bereich digitaler Kompetenzen vor großen Herausforderungen stehen. digital.engagiert findet: Umso wichtiger, dass sich Projekte wie OderDojo vor Ort einsetzen!

Für den Sprung nach vorne – Hackathon für Gewinnerteams

Am 20. November 2019 ist es soweit: Auf der Abschlussveranstaltung der zweiten Runde von digital.engagiert werden die diesjährigen Gewinnerprojekte im Rahmen der ZEIT Konferenz „Der Auftrag“ gekürt. Wie geht es dann für die Projekte weiter? Für die drei Gewinner-Teams wartet als Abschied aus der Förderinitiative noch ein Hackathon als Sprungbrett in ihre digital engagierte Zukunft.

 

Im Frühjahr 2020 organisieren N3XTCODER – Brückenbauer zwischen verschiedenen Wissensträgern und Partner von digital.engagiert – und die Träger der Förderinitiative Amazon und der Stifterverband für die Gewinner-Teams einen Hackathon, um die vielversprechenden Ideen noch einmal voranzubringen. Der „digital.engagiert Hackathon“ findet einen gesamten Tag lang bei Amazon in Berlin statt.

Die Veranstaltung soll den drei Teams dabei helfen, noch einmal konzentriert an konkreten Lösungen für ihre Herausforderungen zu arbeiten. Dafür warten Experten mit unterschiedlichen Hintergründen vor Ort, andere werden sich online dazu schalten.

Der Hackathon endet mit einer finalen Vorstellung der drei Gewinner-Teams, bei der sich Interessierte ein Bild davon machen können, worum es den Projekten geht, wie weit sie gekommen sind und wo sie hinwollen – denn nicht nur für digital.engagiert sind die teilnehmenden Projekte eine Bereicherung, sondern auch für die Gesellschaft.

 

Weitere Beiträge: