Hilfe für Helfer: Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband gestartet

Hilfe für Helfer: Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband gestartet

Über 160 Projekte aus Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum haben sich bis Ende 2017 beworben – 15 davon starten jetzt in das Abenteuer „digital.engagiert“. Amazon und der Stifterverband hatten vorher Einzelpersonen und Teams im deutschsprachigen Raum zur Bewerbung aufgerufen – zum Beispiel Ehrenamtliche von Bürgerinitiativen, Vereinsmitglieder, Aktive in NGOs oder Sozialunternehmer. Ihre Projektideen sollten (1) einen Bedarf in der zivilgesellschaftlichen Arbeit stillen, (2) die zivilgesellschaftliche Arbeit erleichtern, (3) einen technikbasierten Lösungsansatz liefern und (4) skalierbar sein.

Im Zentrum der Initiative steht das individuelle Coaching durch Experten aus Zivilgesellschaft, Digitalwirtschaft sozialem Unternehmertum und dem Bildungssektor. Die Projekt-Teams erarbeiten von nun an zusammen mit ihren jeweiligen Coaches Projektpläne und setzen diese um. Ziel: Durch Wissenstransfer und finanzielle Unterstützung den Ideen Anschub geben, damit sie sich auch nach der Förderung erfolgreich weiterentwickeln.

Beim Kickoff-Event in Berlin trafen am 16. und 17. März die Teilnehmer erstmals auf ihre Coaches. Außerdem gab es ein Rahmenprogramm, unter anderem mit einer Paneldiskussion. Gudrun Schwind-Gick vom Deutschen Olympischen Sportbund und die Autoren eines gleichnamigen Thesenpapiers diskutierten mit den Gästen „Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft“.

In den nächsten sechs Monaten erhalten Teilnehmer neben ihrem individuellen Coaching auch Einblicke zu den Themen Geschäftsmodellentwicklung, Marketing, Finance, IT, PR und Kommunikation.

„Ich freue mich darauf, meine Erfahrung als Social Startup-Gründerin weiterzugeben. Durch die Digitalisierung von sozialen Projekten ist es möglich, eine breitere Zielgruppe auf eine vielfältige Art und Weise zu erreichen und für wichtige Themen in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren - eine große Chance für soziales Unternehmertum.“, erklärt Ekaterina Alipiev, Gründerin von Jourvie, einer App, die Therapien von Essstörungen unterstützt.

Die Herausforderungen für die Teilnehmerinnen sind ganz unterschiedlich: Mit dabei ist zum Beispiel tatkräftig e.V., ein Verein der nach dem Prinzip „1 Team. 1 Tag. 1 Ziel.“ Gruppen von Freiwilligen mit gemeinnützigen Einrichtungen vernetzt, die Hilfe benötigen. Dieser Service wird nun automatisiert und skaliert, damit die die Arbeit sichtbarer wird und einem noch breiteren Publikum zur Verfügung steht. Auch das vielfach ausgezeichnete Bildungsprogramm GemüseAckerdemie ist Teilnehmer von „digital.engagiert“: Ackerdemia e.V. möchte die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten verknüpfen. Während jede Bildungseinrichtung weiterhin einen Acker vor Ort bewirtschaftet, erhalten die Teilnehmer individualisierte, standortbezogene und bedarfsgerechte Informationen digital. Und der LandesSportBund Niedersachsen e.V. will die Verwaltungsarbeit im Ehrenamt wieder vereinfachen, indem er eine online Geschäftsstellenlösung entwickelt. Darüber können Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder jederzeit Verbands oder Vereins-Angelegenheiten direkt und zeitsparend von Zuhause oder von Unterwegs erledigen. Damit nicht Verwaltungsaufgaben, sondern die Arbeit auf dem Sportplatz ihr Engagement prägt.

„Digitalisierung soll nicht nur Unternehmen zu Gute kommen. Wir wollen, dass auch die Zivilgesellschaft davon profitiert. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit“, erläuterte Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, bei einer Live-Schaltung im Rahmen der Veranstaltung.

Dr. Holger Krimmer, Geschäftsführer der ZiviZ gGmbH im Stifterverband, ergänzt: „Netzwerkpflege ist ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Projekte in der Zivilgesellschaft. Mit ‚digital.engagiert‘ öffnet der Stifterverband seins, damit wir gemeinsam die digitale Zukunft des gemeinnützigen Sektors vorantreiben können“

Die erfolgreichsten Kandidaten werden zum Ende des Programms von einer hochkarätigen Jury mit Vertretern von Amazon, dem Stifterverband sowie Vertretern aus Zivilgesellschaft und Politik ausgezeichnet.

Auch die Zivilgesellschaft muss von der Digitalisierung profitieren

  • Das Thesenpapier „Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft“ zeigt Bedarf und Chancen von digitalen Ansätzen in der Zivilgesellschaft
  • Autoren des Thesenpapiers ermutigen zivilgesellschaftliche Akteure, die Chancen der Digitalisierung zu ergreifen
  • Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken will digitalen Wandel in Zivilgesellschaft und Ehrenamt vorantreiben
  • 15 Projekte aus Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum starten ihr individuelles Coaching bei „digital.engagiert“, einer Förderinitiative von Amazon und Stifterverband

Berlin, 16. März 2018 – Die Digitalisierung verändert, wie Menschen leben und arbeiten. Allerdings sollten sich auch zivilgesellschaftliche Akteure stärker mit Fragen der Digitalisierung befassen. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Thesenpapiers „Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft“.

Das Thesenpapier kommt zu dem Schluss, dass es großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Zivilgesellschaft gibt. Eine dem Papier zugrunde liegende Umfrage unter gemeinnützigen Organisationen in Deutschland (Studie „Digitalisierung in Non-Profit-Organisationen“) zeigt, dass sich über zwei Drittel (71%) künftig stark oder sehr stark von der Digitalisierung betroffen sehen. Jeder zweite Befragte (50%) attestiert seiner Organisation Nachholbedarf: beispielsweise beim Koordinieren von Ehrenamtlichen, Fundraising über digitale Kanäle, aber auch beim Thema Wirkungsmessung und Organisationskultur. Gleichzeitig halten über zwei Drittel (70%) der Befragten die Möglichkeit für „sehr relevant“, dass sie über digitale Tools administrative Aufgaben effizienter abwickeln können, wie z.B. Mitglieder- oder Spendenverwaltung.

Erstellt wurde das Thesenpapier von Nicole Dufft (Mitgründerin und Partner der Beratungsfirma fibonacci & friends), Dr. Peter Kreutter (Direktor der Stiftung Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU)) – beide waren Mitautoren der Studie „Digitalisierung in Non-Profit-Organisationen“ – sowie Dr. Holger Krimmer und Patrick Gilroy von „Zivilgesellschaft in Zahlen“ (ZiviZ) im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Sie untersuchten, wie die Digitalisierung zivilgesellschaftliche Akteure beeinflusst. Weitere Ergebnisse der Untersuchung: Die Digitalisierung führt zu einem Wandel der Rahmenbedingungen zivilgesellschaftlicher Selbstorganisation und sollte neben der Integration digitaler Hilfsmittel auch eine Weiterentwicklung von Organisationskultur und -struktur umfassen.

„Es geht für soziale Organisationen um ein neues Denken, agile Formen der Planung, der Organisationssteuerung, der Umsetzung von Projekten oder der Zusammenarbeit mit Kollegen“, sagt Nicole Dufft. Dr. Peter Kreutter ergänzt: „Die Digitalisierung eröffnet gemeinnützigen Organisationen neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Erreichung ihrer Ziele.

Das Thesenpapier wurde im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung der Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband veröffentlicht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken sagt anlässlich des Starts in Berlin: „Wir werden uns im Bundestag und in guter Zusammenarbeit mit dem Familienministerium und Ministerin Franziska Giffey dafür einsetzen, dass der digitale Wandel in Zivilgesellschaft und Ehrenamt Unterstützung erhält. Im Bundesfreiwilligendienst wollen wir mit einer neuen Variante analog zum ‚Freiwilligen Sozialen Jahr Digital‘ digitale Chancen bei den verschiedensten Einsatzstellen eröffnen.“

„digital.engagiert“ unterstützt Projektideen, die zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft beitragen – damit gemeinnützige Organisationen von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren.

„Indem sie digitale Lösungen professionell anwenden, können Organisationen aus Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum noch mehr erreichen“, erklärt auch Prof. Dr. Andreas Schlüter, der als Generalsekretär des Stifterverbandes hinter „digital.engagiert“ steht.

Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de und ebenfalls Mitinitiator der Förderinitiative, ergänzt: „Digitalisierung soll nicht nur Unternehmen zu Gute kommen. Wir wollen, dass auch die Zivilgesellschaft davon profitiert. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit.“

Seit September 2017 konnten sich Interessenten für die Teilnahme an der Förderinitiative „digital.engagiert“ bewerben. Aus 160 Einsendungen wählte eine Jury die 15 Teilnehmer aus. Diese beginnen nun damit, ihre Ideen für die Digitalisierung der Zivilgesellschaft umzusetzen.

Mit dabei ist tatkräftig e.V., ein Verein aus Hamburg, der nach dem Prinzip „1 Team. 1 Tag. 1 Ziel.“ Gruppen von Freiwilligen mit gemeinnützigen Einrichtungen vernetzt, die Hilfe benötigen. Dieser Service wird nun automatisiert und skaliert, damit die Arbeit sichtbarer wird und einem noch breiteren Publikum zur Verfügung steht. Auch das vielfach ausgezeichnete Bildungsprogramm GemüseAckerdemie ist Teilnehmer von „digital.engagiert“: Ackerdemia e.V. möchte die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten verknüpfen. Während jede Bildungseinrichtung weiterhin einen Acker vor Ort bewirtschaftet, erhalten die Teilnehmer individualisierte, standortbezogene und bedarfsgerechte Informationen digital. Der LandesSportBund Niedersachsen e.V. will die Verwaltungsarbeit im Ehrenamt vereinfachen, indem er eine online Geschäftsstellenlösung mit kleinen und mittleren Landesfachverbänden entwickelt. Darüber können Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder jederzeit Verbands- oder Vereins-Angelegenheiten direkt und zeitsparend von Zuhause oder von Unterwegs erledigen. Damit nicht Verwaltungsaufgaben, sondern die Entwicklungsarbeit und die Gestaltung von Sport und Bewegung in Vereinen und Verbänden ihr Engagement das Handeln prägen.

Herzstück der Initiative ist ein praxisnahes und individualisiertes Coaching-Programm durch Experten aus Zivilgesellschaft, Digitalwirtschaft, sozialem Unternehmertum und dem Bildungssektor. Hinzu kommen Trainings zu den Themen Strategie, Geschäftsmodellentwicklung, Technische Umsetzung, IT-Infrastruktur, Marketing/Branding, Finanzen, PR/Kommunikation sowie Netzwerkpflege. Die erfolgreichsten Projekte werden am Ende des Programms von einer hochkarätigen Jury mit ausgewiesenen Experten aus Zivilgesellschaft und Digitalwirtschaft ausgezeichnet.

Weitere Neuigkeiten rund um die Förderinitiative gibt es unter www.digitalengagiert.de, das Thesenpapier „Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft“ gibt es hier.

"digital.engagiert": Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Im Rahmen des Kick-Off Treffens der Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband veröffentlicht ZiviZ im Stifterverband in Zusammenarbeit mit Experten von betterplace lab, fibonacci & friends und der WHU Otto Beisheim School of Management ein „Mutmacherpapier“ mit 7 Denkanstößen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft. Das Thesenpapier lässt sich hier herunterladen.

Digitale Ideen für eine gute Sache: Das sind die Teilnehmer von „digital.engagiert“

Digitale Ideen für eine gute Sache: Das sind die Teilnehmer von „digital.engagiert“

160 gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen haben sich bis Dezember 2017 für die Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband beworben – 15 Projekte von ihnen hat die Jury ausgewählt und zur Teilnahme an dem Coaching-Programm eingeladen. Alle Bewerber wollen mit innovativen Ideen die Digitalisierung der Zivilgesellschaft vorantreiben – die Auswahl fiel entsprechend schwer.

Dies sind die 15 Teilnehmer von „digital.engagiert“, die wir nun ein halbes Jahr lang mit einem persönlichen Coach und einem umfangreichen Coaching-Programm begleiten werden:

DayCare Technology gUG

Das Team hinter „DayCare Technology“ hat eine Vision: Mithilfe virtueller Realität können Menschen mit Beeinträchtigungen Orte erleben, die für sie sonst kaum zugänglich sind.

Kultur Life gGmbH

Interaktives Lernen in leichter Sprache: Das Team hinter dem Projekt „Macht der Sprache“ der Kultur Life gGmbH möchte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Menschen mit Beeinträchtigungen werden durch eine Lernsoftware befähigt, erfolgreich an digitalen Bewerbungsprozessen teilzunehmen – gegen soziale Ausgrenzung und für einen inklusiven Arbeitsmarkt.

innatura gGmbH

Überfluss trifft auf Bedürftigkeit – „innatura“ vermittelt Sachspenden für soziale Zwecke. „Spenden statt wegwerfen“ soll das Leitmotiv von Entscheidern in Hersteller- und Handelsunternehmen sein. Daran arbeitet das Team hinter „innatura“ und möchte ihre Idee skalieren. Die Herausforderung dabei: der Ausbau der Logistik und die IT-Unterstützung der Prozesse.

Vostel Volunteering UG

Die Plattform „vostel.de“ vermittelt wirkungsvolles ehrenamtliches Engagement– unabhängig von Vor- und Sprachkenntnissen sowie Zeitbudget. Mit Hilfe von „digital.engagiert“ will das Team die eigene Arbeit skalieren und sich zu einer wichtigen Anlauf- und Qualifizierungsstelle für Freiwilligenengagement und Corporate Volunteering entwickeln.

Ginsheim-Gustavsburger Tafel e.V.

Der „Ginsheim-Gustavsburger Tafel e.V.“ möchte mit dem Projekt „SOLVE! Sachspenden online vermitteln“ Möbelspenden durch eine Online-Plattform effizienter und kostengünstiger organisieren – durch weniger Zeitaufwand und gesunkener Fahrt- und Lagerraumkosten. Das Projektteam aus Geflüchteten will den Verein mithilfe digitaler Lösungen professionalisieren.

Fearless Democracy e.V.

Das Team von „Fearless Democracy“ möchte mit dem Projekt „HateAid“ Menschen, die digital gemobbt werden, eine Hilfsplattform zur Verfügung stellen – eine digitale Anlaufstelle für Betroffene, die Selbstschutz und Orientierung gibt.

tatkräftig e.V.

tatkräftig e.V. ist ein Verein, der nach dem Prinzip „1 Team. 1 Tag. 1 Ziel.“ Gruppen von Freiwilligen mit gemeinnützigen Einrichtungen vernetzt, die Hilfe benötigen. Mit Hilfe von „digital.engagiert“ soll der Service automatisiert und skaliert werden, damit die Arbeit sichtbarer wird und einem breiteren Publikum zur Verfügung steht.

Enactus, Leibniz Universität Hannover e.V.

Die studentische Initiative „Enactus“ will die Welt im Kleinen durch unternehmerische Projekte verbessern. Mit dem Projekt „Pfandschaf(f)t“ soll das Spenden von Pfand erleichtert werden, indem digitale Tools Pfandgeber und Pfandsammler miteinander verbindet. So wird das Pfandsammeln nicht nur einfacher, sondern für alle Beteiligten auch effizienter.

Social Orange

Dokumentation ist in der sozialen Arbeit ein zeitaufwändiger Prozess – und steht nicht selten in Konflikt mit den eigentlichen Aufgaben: der Unterstützung von Menschen. Durch Digitalisierung und Automatisierung der Dokumentation sollen die eigentlichen Aufgaben gestärkt und Menschen in der sozialen Arbeit entlastet werden.

Data Science for Social Good Berlin

„Data Science for Social Good“ hilft Non-Profit-Organisationen, von den Vorteilen dateninformierter Arbeit zu profitieren – durch die Vernetzung mit Experten aus diesem Bereich. Die Initiatoren organisieren für ihr „Projekt Reichweite“ digitale Events und Workshops, bei denen zivilgesellschaftliche Akteure mit Daten-Experten vernetzt werden.

LandesSportBund Niedersachsen e.V.

Der „LandesSportBund Niedersachsen e.V.“ will die Verwaltungsarbeit im Ehrenamt vereinfachen, indem er eine online Geschäftsstellenlösung mit kleinen und mittleren Landesfachverbänden entwickelt. Darüber können Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder jederzeit Verbands- oder Vereins-Angelegenheiten direkt und zeitsparend von Zuhause oder von Unterwegs erledigen. Damit nicht Verwaltungsaufgaben, sondern die Entwicklungsarbeit und die Gestaltung von Sport und Bewegung in Vereinen und Verbänden ihr Engagement das Handeln prägen.

KARL, der Ökobot

Umweltschutz ist vielen Menschen wichtig, doch sie wissen oft nicht genau, was sie konkret ändern können, um in diesem Sinne zu handeln. Das Team von „KARL, der Ökobot“ möchte mit Hilfe der Bot-Technologie personalisierte Handlungsempfehlungen und Tipps zur Verfügung stellen – damit aus Vorsätzen Handlungen werden.

Ackerdemia e.V.

Das vielfach ausgezeichnete Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ möchte die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten verknüpfen. Während jede Bildungseinrichtung weiterhin einen Acker vor Ort bewirtschaftet, erhalten die Teilnehmer individualisierte, standortbezogene und bedarfsgerechte Informationen digital.

Turning Tables Deutschland

„Turning Tables“ ist eine internationale NGO, die in fünf Ländern innovative Musik- und Filmprojekte mit marginalisierten Jugendlichen durchführt. Nun wollen die Initiatoren auch in Deutschland ein mobiles Containerstudio aufbauen und so Jugendlichen beibringen, digitale Technik zu nutzen, um ihre Sorgen, Hoffnungen und Träume selbstbestimmt und kreativ in selbstproduzierter Musik- und Filmmedien auszudrücken.

Phineo gAG

Wirkungsmessung in Bereich der Gemeinnützigkeit wird immer wichtiger. Das Wirk-O-Meter von „Phineo“ soll ein Online-Test werden, mit dem Organisationen die Wirkung ihrer Arbeit ermitteln können. Der Test soll einen spielerischen Themenzugang ermöglichen und teils individualisiertes Feedback zum Wirkungsgrad zur Verfügung stellen. Die Eingaben werden anonymisiert gespeichert, was spätere Sektor-bezogene Analysen erlaubt.

Diese Projektideen digital engagierter Menschen und Organisationen zeigen, wie Digitalisierung gemeinnützigen Organisationen und Sozialunternehmen zugutekommt. Amazon und Stifterverband freuen sich, sie im kommenden Halbjahr finanziell und ideell zu unterstützen – bis zur Abschlussveranstaltung, auf der für drei Projekte weitere Preisgelder winken.

Expertise für die gute Sache: Das sind die Coaches für „digital.engagiert“

Expertise für die gute Sache: Das sind die Coaches für „digital.engagiert“

Herzstück der Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband ist die individuelle Unterstützung von Projekten. Das Ziel: Die Chancen der Digitalisierung für die Zivilgesellschaft nutzen.

Bis zum 15. Dezember 2017 konnten sich Sozialunternehmer und zivilgesellschaftliche Akteure mit ihren Ideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft für das Programm bewerben. Voraussetzung: Ihre Projektideen erleichtern die zivilgesellschaftliche Arbeit, beinhalten einen technikbasierten Lösungsansatz und sind skalierbar. 160 Bewerbungen sind eingegangen. Nun werden 15 Projekte ausgewählt, die ab Frühjahr 2018 ein halbes Jahr gefördert und von jeweils einem Coach begleitet werden – von der ersten Planung bis zur Umsetzung ihrer Projekte.

Die Teilnehmer werden bald verkündet, schon jetzt stehen die Coaches fest. Die Initiatoren von „digital.engagiert“ konnten anerkannte Experten aus Zivilgesellschaft und Digitalwirtschaft, sozialem Unternehmertum und dem Bildungssektor für die Aufgabe gewinnen:

So gehört Vincent Zimmer dazu, der mit Kiron Open Higher Education Barrieren für Flüchtlinge auf dem Weg zur Hochschulbildung abbaut – durch digitale Lernangebote. Als Gründer kennt er sich gut mit der Geschäftsentwicklung in Sozialunternehmen aus. Oder der Autor Andre Wilkens, der seine vielfältigen Erfahrungen aus seiner Laufbahn bei EU, Stiftungen und der UNO einbringen kann. Er ist geschäftsführender Vorstand und Mitbegründer der Initiative „Die offene Gesellschaft“, die sich für Demokratie und das politische Gemeinwesen einsetzt. Anne-Sophie Pahl ist bei der Ehrenamt-Plattform Youvo für die Betreuung der Community aus Kreativen und sozialen Organisationen zuständig. Sie berät diese in den Feldern Kommunikation und Digitalisierung.

Die Coaches werden die Teilnehmer für ein halbes Jahr sehr praxisnah unterstützten und begleiten. Neben Zimmer, Wilkens und Pahl haben als Coach bisher zugesagt:

  • Nancy Birkhölzer, Managing Partner bei IXDS, einem Produktentwickler für nachhaltige Geschäftsideen
  • Sebastian Schwiecker, CTO bei clarat, dem Hilfe-Verzeichnis des sozialen Sektors in Deutschland für Flüchtlinge
  • Claudia Winkler, Mitgründerin von goood, einem Anbieter von Handytarifen, bei denen ein Teil des Erlöses als Spende an gemeinnützige Projekte weitergegeben wird
  • Prof. Dr. Heike Marita Hölzner, die an der HTW Berlin u.a. zum Thema Digitalisierung und digitale Transformation forscht
  • Markus Sauerhammer von der Crowdfunding Plattform Startnext
  • Bea Polei von der Stiftung Bürgermut, die eine Übertragung vorbildlichen und innovativen Engagements vor Ort fördert
  • Jonas Deister von Sozialhelden e.V., dem Netzwerk ehrenamtlich engagierter Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen
  • Hannes Klöpper, Gründer der Online-Lernplattform Iversity
  • Jeannette Gusko, Leiterin des DACH-Büros von GoFundMe
  • Dr. Diana Knodel, Gründerin und Geschäftsführerin von App Camps, einem Anbieter von kostenlosem Unterrichtsmaterial zu Programmierung und digitalen Themen
  • Kevin Gehrmann, Account Manager bei Amazon Web Services
  • Ekaterina Alipiev, Gründerin von Jourvie, einer Unterstützungsapp für Menschen mit Essstörungen wie Magersucht, Bulimie und Esssucht

„digital.engagiert“: Bewerbungen noch bis Freitag möglich

„digital.engagiert“: Bewerbungen noch bis Freitag möglich

Hast Du Ideen, wie man die Chancen der Digitalisierung für die Zivilgesellschaft nutzen kann? Dann bewirb Dich ganz unkompliziert noch bis Freitag, 15.12.2017, auf www.digitalengagiert.de! Die Initiative von Amazon und Stifterverband, setzt dabei auf Coaching und Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu wählt eine Jury zunächst aus allen Bewerbungen 15 Teilnehmer aus, die ab Frühjahr 2018 ein halbes Jahr unterstützt und begleitet werden – von den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung der Projekte. „digital.engagiert“ setzt da an, wo es häufig hakt: bei individualisiertem Coaching und praktischer Hilfe.

Schon jetzt zeigt sich, dass viele Projekte diese Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Bewerben können sich Einzelpersonen und Teams aus allen Bereichen von Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum. Die eingereichten Projektideen sollten dabei drei Voraussetzungen erfüllen: Erleichterung zivilgesellschaftlicher Arbeit, technikbasierte Lösungsansätze und mögliche Skalierbarkeit.

Während des Programms arbeiten Teilnehmer gemeinsam mit ihrem individuell ausgewählten Coach an der Verwirklichung ihrer Idee. Ihnen steht finanzielle Unterstützung in einer Gesamthöhe von 120.000 Euro zur Verfügung, davon 5.000 Euro Sockelfinanzierung für jedes Projekt; der Rest wird nach Bedarf unter den Teilnehmern verteilt.

Am Ende der halbjährigen Entwicklungs- und Umsetzungsphase steht eine Preisverleihung, mit zusätzlichen Preisgeldern in Höhe von 30.000 Euro. Wichtiger als die Auszeichnungen sind aber die Impulse, die von den Projektideen ausgehen sollen: für noch zielgerichteteres, wirkungsvolleres Engagement und modernes zivilgesellschaftliches Handeln.

„digital.engagiert“: Initiatoren und Unterstützer erzählen, warum sie dabei sind

„digital.engagiert“: Initiatoren und Unterstützer erzählen, warum sie dabei sind

Wie wir kommunizieren, wie wir einkaufen, wie wir Musik hören – Digitalisierung verändert unseren Alltag. Industrie 4.0 ist einer der meistdiskutierten Begriff in der Wirtschaft, Big Data krempelt die Forschung um, Künstliche Intelligenz ermöglicht schon jetzt ausgefeilte Spracherkennung. Entwicklungen wie diese bieten enorme Chancen für Wirtschaft, Wissenschaft und für die Gesellschaft als Ganze. Warum also nicht die Chancen der Digitalisierung auch verstärkt für zivilgesellschaftliches Engagement nutzen? Mit der Förderinitiative „digital.engagiert“ haben Amazon und der Stifterverband genau dies vor.

„Wir wollen, dass gemeinnützige Projekte genauso von der Digitalisierung profitieren können wie Unternehmen. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit“, erläutert Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, die Motivation hinter dem Engagement des Technologieunternehmens. Prof. Dr. Andreas Schlüter ist seit 2005 Generalsekretär des Stifterverbands. Auch ihm liegt eine weitere Professionalisierung des zivilgesellschaftlichen Engagements am Herzen, die Chancen der Digitalisierung sind dabei für ihn ein wichtiger Baustein: „Ein professioneller Umgang mit digitalen Lösungen kann gemeinnützigen Organisationen dabei helfen, noch mehr Gutes zu erreichen.“

„digital.engagiert“ will dafür sorgen, dass diese Chancen genutzt werden. „Wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft – das gilt auch für ihre Fähigkeit, digitale Möglichkeiten in ihre Arbeit einzubinden. ‚digital.engagiert‘ stärkt diese Fähigkeit und ermutigt gemeinnützige Akteure zum konstruktiven Umgang mit Digitalisierung“, so Dr. Thomas Leppert von der Robert Bosch Stiftung, der die Initiative als Juror unterstützt.

Sozialunternehmer und zivilgesellschaftliche Akteure sind aufgerufen, sich mit Projektideen um Förderung zu bewerben. Neben finanzieller Unterstützung im Wert von insgesamt 120.000 Euro, die unter den Teilnehmern bedarfsgerecht verteilt wird, winkt vor allem eine individuelle Beratung und Betreuung durch erfahrene Coaches. Am Ende des Programms werden alle Teilnehmer bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Die Gewinner erhalten weitere Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

„Die Förderinitiative sucht die Besten, ich freue mich darauf, diese bei der Umsetzung ihrer Ideen zu coachen“, so Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen – und Coach von „digital.engagiert“. Auch Dr. Joana Breidenbach, Gründerin des betterplace lab begleitet die Initiative: „Ich bin bei ‚digital.engagiert‘ dabei, damit noch mehr Gemeinwohl-orientierte Initiativen das Potential des digitalen Zeitalters ausloten können.“ Die Partner der Initiative sind also vielfältig, digital versiert und vor allem am gesellschaftlichen Fortschritt interessiert. Damit sind die Voraussetzungen zur Förderung der besten Bewerber gegeben. Jetzt sind nur noch gute Projekt-Ideen gefragt.

Bis zum 15. Dezember können diese unkompliziert auf www.digitalengagiert.de/bewerben eingereicht werden. Bewerben können sich Einzelpersonen und Teams aus allen Bereichen von Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum. Die eingereichten Projektideen sollten dabei drei Voraussetzungen erfüllen: Erleichterung zivilgesellschaftlicher Arbeit, technikbasierte Lösungsansätze und mögliche Skalierbarkeit. Aus allen Bewerbungen wählt eine Jury dann 15 Teilnehmer aus, die ab Januar 2018 ein halbes Jahr unterstützt und begleitet werden – von den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung der Projekte.

Auftakt für „digital.engagiert“: Amazon und Stifterverband fördern Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Auftakt für „digital.engagiert“: Amazon und Stifterverband fördern Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Die Amazon Academy ist der alljährliche Treffpunkt für einige der wichtigsten Partner von Amazon. Sie ist Ort für Inspiration und Austausch und Gelegenheit, neue Ideen zu präsentieren – so geschehen auch am 14. September, als Amazon und der Stifterverband der Öffentlichkeit die Förderinitiative „digital.engagiert“ vorstellten. Das neue Programm soll Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft unterstützen – damit gemeinnützige Organisationen noch mehr von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren. Auf der Academy-Bühne erklärten Holger Krimmer vom Stifterverband und Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, im Gespräch mit Moderatorin Dunja Hayali, was hinter dem Programm steckt: „Digitale Lösungsansätze können einen massiven Impact haben, wenn es um den Einsatz für gute Zwecke geht – das wollen wir fördern“, erklärte Holger Krimmer. Und Ralf Kleber ergänzte: „Das Prinzip von ‚digital.engagiert‘ ist ‚Hilfestellung beim Helfen‘. Wir unterstützen Menschen, ihre Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft zum Fliegen zu bringen.“

„digital.engagiert“: Amazon und Stifterverband fördern Ideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft

  • Im Fokus: Projekte, die mit digitalen Werkzeugen die zivilgesellschaftliche Arbeit erleichtern
  • Teilnehmer erhalten umfangreiches Coaching-Programm von Amazon, Stifterverband und weiteren Fachexperten sowie finanzielle Unterstützung im Wert von insgesamt 150.000 Euro
  • Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2017

Berlin, 14. September 2017 – Anlässlich der diesjährigen Amazon Academy, der zentralen Dialog-Veranstaltung des Unternehmens, haben Amazon und der Stifterverband die Förderinitiative „digital.engagiert“ vorgestellt. Das Programm unterstützt Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft – damit gemeinnützige Organisationen mehr von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren.

Bis zum 15. Dezember 2017 sind Sozialunternehmer und zivilgesellschaftliche Akteure aufgerufen, sich über die Website www.digitalengagiert.de mit ihren vielfältigen Ideen zu bewerben – sei es eine App, die Fußball-Jugendtrainern hilft, die Spieler fürs nächste Spiel zu organisieren, sei es eine Plattform zur Koordinierung lokaler Bürgerinitiativen oder ein Tool für Kirchen zum digitalen Einsammeln der Kollekte. Die Projektideen sollen zivilgesellschaftlicher Arbeit zugutekommen und auf einer technologischen Lösung aufbauen. „digital.engagiert“ begleitet und unterstützt 15 ausgewählte Teilnehmer ein halbes Jahr lang – von den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung ihrer Projektideen. Die Initiative setzt da an, wo es oft am meisten hakt: individualisiertes Mentoring, praktische Hilfestellung sowie ein Netzwerk an Experten und Gleichgesinnten. Jeder Teilnehmer bekommt für alle Programmphasen einen individuell ausgewählten Mentor zur Seite gestellt. Fachexperten wie Joana Breidenbach (Betterplace) und Thomas Leppert (Robert Bosch Stiftung) unterstützen „digital.engagiert“ als Mentoren.

„Wir sehen in der Gesellschaft viel ermutigendes Engagement“, sagt Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes. „Dennoch sind Abläufe und Technologien oftmals nicht so wirkungsvoll wie sie sein könnten. Ein professioneller Umgang mit digitalen Lösungen kann gemeinnützigen Organisationen dabei helfen, noch mehr Gutes zu erreichen.“

Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de, fügt hinzu: „Wir wollen, dass gemeinnützige Projekte genauso von der Digitalisierung profitieren können wie Unternehmen. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit.“

Als Technologiepartner stellt Amazon Web Services (AWS) den Teilnehmern außerdem die digitale Infrastruktur zur Verfügung, die sie zur Umsetzung ihrer Ideen benötigen. Klaus Bürg, Country Manager von AWS in Deutschland, sagt: „Mit ‚digital.engagiert‘ wollen wir das Land, seine Menschen und Organisationen befähigen, die AWS Cloud auch im Interesse des Gemeinwohls zu nutzen. Wir sind überzeugt davon, dass Cloud Computing für gemeinnützige Organisationen eine immer größere Rolle bei der Entwicklung innovativer Lösungen spielen wird. AWS möchte Menschen mit guten Ideen begleiten und durch Coachings und AWS Services unterstützen.“

Neben dem kostenlosen Coaching-Programm erhalten die Teilnehmer außerdem eine finanzielle Unterstützung im Wert von 120.000 Euro. Sie werden nach Bedarf unter den Teilnehmern verteilt, um die Realisierung der Projektideen zu unterstützen. Im Herbst 2018 werden die Arbeit und die gemachten Fortschritte aller Teilnehmer bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

Weitere Beiträge: