Digitale Zivilgesellschaft: Amazon und Stifterverband küren GewinnerInnen der Initiative „digital.engagiert”

Digitale Zivilgesellschaft: Amazon und Stifterverband küren GewinnerInnen der Initiative „digital.engagiert”
  • Die Initiative „digital engagiert“ von Amazon und Stifterverband unterstützt Projektideen von gemeinnützigen Organisationen und Sozialunternehmen, die die Chancen der Digitalisierung für ihr zivilgesellschaftliches Engagement nutzen.
  • Schirmherrin der Förderinitiative ist Dorothee Bär, Mitglied des Bundestages und Staatsministerin für Digitales im Bundeskanzleramt. 
  • Die drei Gewinner von „digital.engagiert“, die heute im Berliner Spreespeicher gekürt wurden, erhalten insgesamt 30.000 Euro.
  • Das Projekt KARL, der Ökobot (Bremen) belegt den ersten Platz, gefolgt von den Projekten von Ackerdemia e.V. (Potsdam, Platz 2) und dem LandesSportBund Niedersachsen e.V. (Hannover, Platz 3).
  • Die zweite Ausschreibung von „digital engagiert“ startet Mitte Januar 2019, mit Schwerpunkt auf dem Thema Bildung.

Berlin, 13. November 2018 – Die Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband hat heute im Spreespeicher in Berlin die drei Gewinnerteams der ersten Förderrunde gekürt. Die Initiative unterstützt Projektideen von gemeinnützigen Organisationen und Sozialunternehmen, die die Chancen der Digitalisierung für ihr zivilgesellschaftliches Engagement nutzen.

Besonders überzeugt hat die Jury während der Förderphase das Projekt KARL, der Ökobot aus Bremen. Der Chatbot soll NutzerInnen im Alltag dabei helfen, dass es nicht beim Umweltbewusstsein bleibt, sondern ihr Verhalten tatsächlich umweltfreundlich wird. Der digitale Assistent soll dafür Handlungsempfehlungen geben, die zu den persönlichen Vorlieben und Überzeugungen der NutzerInnen passen. Jurymitglied Dr. Thomas Leppert, stellvertretender Leiter im Themenbereich Gesellschaft der Robert Bosch Stiftung, lobte in seiner Laudatio das Engagement des Gewinnerteams: „Mit einer guten Idee im Gepäck ist das Team von KARL im März gestartet – und hat besonders eindrücklich bewiesen, wie weit man mit viel Leidenschaft und der richtigen Unterstützung in einem halben Jahr kommen kann.“ Begleitet wurde das Projekt von Coach Bea Polei, Vorstandsreferentin der Stiftung Bürgermut.

Auf den zweiten Platz schaffte es das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie des Vereins Ackerdemia aus Potsdam. Das Projekt verbindet die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten: Kitas und Schulen bepflanzen gemeinsam ein Gemüsebeet und erhalten von Ackerdemia online individuelle wetter- und bodenabhängige Tipps.

Den dritten Platz erreichte der LandesSportBund Niedersachsen e.V. mit dem Projekt einer digitalen Geschäftsstelle, die die Verwaltung von Vereinen und Verbänden vereinfachen soll.

„Die drei Gewinner-Projekte verdeutlichen eindrucksvoll, welche Chancen die Digitalisierung für die Strukturierung und Wirkung von zivilgesellschaftlichem Handeln bietet“, sagte Schirmherrin Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, bei der Preisverleihung.

Über ein halbes Jahr hatten 15 teilnehmende Teams – ausgewählt aus 160 Bewerbungen – ihre Ideen geplant und umgesetzt. Sie wurden hierbei von ExpertInnen von Amazon, Amazon Web Services und dem Stifterverband sowie von persönlichen Coaches und externen BeraterInnen begleitet und haben finanzielle Unterstützung im Wert von insgesamt 120.000 Euro erhalten. Die Gewinner bekommen zusätzlich ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro.

Amazon und Stifterverband kündigten an, das Programm mit neuen Teilnehmenden im nächsten Jahr fortsetzen zu wollen. Die zweite Förderrunde von „digital.engagiert” wird Anfang 2019 mit einem Fokus auf dem Thema Bildung starten. Holger Krimmer, Geschäftsführer von ZiviZ im Stifterverband: „Die erste Runde von ‚digital.engagiert‘ hat klar gezeigt, dass wir mit dieser Förderinitiative einen Nerv der Zeit getroffen haben. Jetzt ist langfristiges Engagement gefragt. Wir freuen uns daher, in Kürze die zweite Runde starten zu können.”

„Unser Ziel ist es, die Digitalisierung verstärkt in die Bildung zu tragen – damit der Generation von morgen alle Türen offen stehen. Hierzu wollen wir einen Beitrag leisten, indem wir unsere Türen öffnen und technisches Know-how und finanzielle Unterstützung zur Verfügung stellen”, so Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de.

Weitere Beiträge: