Hilfe für Helfer: Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband gestartet

Hilfe für Helfer: Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband gestartet

Über 160 Projekte aus Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum haben sich bis Ende 2017 beworben – 15 davon starten jetzt in das Abenteuer „digital.engagiert“. Amazon und der Stifterverband hatten vorher Einzelpersonen und Teams im deutschsprachigen Raum zur Bewerbung aufgerufen – zum Beispiel Ehrenamtliche von Bürgerinitiativen, Vereinsmitglieder, Aktive in NGOs oder Sozialunternehmer. Ihre Projektideen sollten (1) einen Bedarf in der zivilgesellschaftlichen Arbeit stillen, (2) die zivilgesellschaftliche Arbeit erleichtern, (3) einen technikbasierten Lösungsansatz liefern und (4) skalierbar sein.

Im Zentrum der Initiative steht das individuelle Coaching durch Experten aus Zivilgesellschaft, Digitalwirtschaft sozialem Unternehmertum und dem Bildungssektor. Die Projekt-Teams erarbeiten von nun an zusammen mit ihren jeweiligen Coaches Projektpläne und setzen diese um. Ziel: Durch Wissenstransfer und finanzielle Unterstützung den Ideen Anschub geben, damit sie sich auch nach der Förderung erfolgreich weiterentwickeln.

Beim Kickoff-Event in Berlin trafen am 16. und 17. März die Teilnehmer erstmals auf ihre Coaches. Außerdem gab es ein Rahmenprogramm, unter anderem mit einer Paneldiskussion. Gudrun Schwind-Gick vom Deutschen Olympischen Sportbund und die Autoren eines gleichnamigen Thesenpapiers diskutierten mit den Gästen „Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft“.

In den nächsten sechs Monaten erhalten Teilnehmer neben ihrem individuellen Coaching auch Einblicke zu den Themen Geschäftsmodellentwicklung, Marketing, Finance, IT, PR und Kommunikation.

„Ich freue mich darauf, meine Erfahrung als Social Startup-Gründerin weiterzugeben. Durch die Digitalisierung von sozialen Projekten ist es möglich, eine breitere Zielgruppe auf eine vielfältige Art und Weise zu erreichen und für wichtige Themen in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren - eine große Chance für soziales Unternehmertum.“, erklärt Ekaterina Alipiev, Gründerin von Jourvie, einer App, die Therapien von Essstörungen unterstützt.

Die Herausforderungen für die Teilnehmerinnen sind ganz unterschiedlich: Mit dabei ist zum Beispiel tatkräftig e.V., ein Verein der nach dem Prinzip „1 Team. 1 Tag. 1 Ziel.“ Gruppen von Freiwilligen mit gemeinnützigen Einrichtungen vernetzt, die Hilfe benötigen. Dieser Service wird nun automatisiert und skaliert, damit die die Arbeit sichtbarer wird und einem noch breiteren Publikum zur Verfügung steht. Auch das vielfach ausgezeichnete Bildungsprogramm GemüseAckerdemie ist Teilnehmer von „digital.engagiert“: Ackerdemia e.V. möchte die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten verknüpfen. Während jede Bildungseinrichtung weiterhin einen Acker vor Ort bewirtschaftet, erhalten die Teilnehmer individualisierte, standortbezogene und bedarfsgerechte Informationen digital. Und der LandesSportBund Niedersachsen e.V. will die Verwaltungsarbeit im Ehrenamt wieder vereinfachen, indem er eine online Geschäftsstellenlösung entwickelt. Darüber können Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder jederzeit Verbands oder Vereins-Angelegenheiten direkt und zeitsparend von Zuhause oder von Unterwegs erledigen. Damit nicht Verwaltungsaufgaben, sondern die Arbeit auf dem Sportplatz ihr Engagement prägt.

„Digitalisierung soll nicht nur Unternehmen zu Gute kommen. Wir wollen, dass auch die Zivilgesellschaft davon profitiert. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit“, erläuterte Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, bei einer Live-Schaltung im Rahmen der Veranstaltung.

Dr. Holger Krimmer, Geschäftsführer der ZiviZ gGmbH im Stifterverband, ergänzt: „Netzwerkpflege ist ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Projekte in der Zivilgesellschaft. Mit ‚digital.engagiert‘ öffnet der Stifterverband seins, damit wir gemeinsam die digitale Zukunft des gemeinnützigen Sektors vorantreiben können“

Die erfolgreichsten Kandidaten werden zum Ende des Programms von einer hochkarätigen Jury mit Vertretern von Amazon, dem Stifterverband sowie Vertretern aus Zivilgesellschaft und Politik ausgezeichnet.

Auch die Zivilgesellschaft muss von der Digitalisierung profitieren

  • Das Thesenpapier „Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft“ zeigt Bedarf und Chancen von digitalen Ansätzen in der Zivilgesellschaft
  • Autoren des Thesenpapiers ermutigen zivilgesellschaftliche Akteure, die Chancen der Digitalisierung zu ergreifen
  • Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken will digitalen Wandel in Zivilgesellschaft und Ehrenamt vorantreiben
  • 15 Projekte aus Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum starten ihr individuelles Coaching bei „digital.engagiert“, einer Förderinitiative von Amazon und Stifterverband

Berlin, 16. März 2018 – Die Digitalisierung verändert, wie Menschen leben und arbeiten. Allerdings sollten sich auch zivilgesellschaftliche Akteure stärker mit Fragen der Digitalisierung befassen. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Thesenpapiers „Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft“.

Das Thesenpapier kommt zu dem Schluss, dass es großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Zivilgesellschaft gibt. Eine dem Papier zugrunde liegende Umfrage unter gemeinnützigen Organisationen in Deutschland (Studie „Digitalisierung in Non-Profit-Organisationen“) zeigt, dass sich über zwei Drittel (71%) künftig stark oder sehr stark von der Digitalisierung betroffen sehen. Jeder zweite Befragte (50%) attestiert seiner Organisation Nachholbedarf: beispielsweise beim Koordinieren von Ehrenamtlichen, Fundraising über digitale Kanäle, aber auch beim Thema Wirkungsmessung und Organisationskultur. Gleichzeitig halten über zwei Drittel (70%) der Befragten die Möglichkeit für „sehr relevant“, dass sie über digitale Tools administrative Aufgaben effizienter abwickeln können, wie z.B. Mitglieder- oder Spendenverwaltung.

Erstellt wurde das Thesenpapier von Nicole Dufft (Mitgründerin und Partner der Beratungsfirma fibonacci & friends), Dr. Peter Kreutter (Direktor der Stiftung Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU)) – beide waren Mitautoren der Studie „Digitalisierung in Non-Profit-Organisationen“ – sowie Dr. Holger Krimmer und Patrick Gilroy von „Zivilgesellschaft in Zahlen“ (ZiviZ) im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Sie untersuchten, wie die Digitalisierung zivilgesellschaftliche Akteure beeinflusst. Weitere Ergebnisse der Untersuchung: Die Digitalisierung führt zu einem Wandel der Rahmenbedingungen zivilgesellschaftlicher Selbstorganisation und sollte neben der Integration digitaler Hilfsmittel auch eine Weiterentwicklung von Organisationskultur und -struktur umfassen.

„Es geht für soziale Organisationen um ein neues Denken, agile Formen der Planung, der Organisationssteuerung, der Umsetzung von Projekten oder der Zusammenarbeit mit Kollegen“, sagt Nicole Dufft. Dr. Peter Kreutter ergänzt: „Die Digitalisierung eröffnet gemeinnützigen Organisationen neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Erreichung ihrer Ziele.

Das Thesenpapier wurde im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung der Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband veröffentlicht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken sagt anlässlich des Starts in Berlin: „Wir werden uns im Bundestag und in guter Zusammenarbeit mit dem Familienministerium und Ministerin Franziska Giffey dafür einsetzen, dass der digitale Wandel in Zivilgesellschaft und Ehrenamt Unterstützung erhält. Im Bundesfreiwilligendienst wollen wir mit einer neuen Variante analog zum ‚Freiwilligen Sozialen Jahr Digital‘ digitale Chancen bei den verschiedensten Einsatzstellen eröffnen.“

„digital.engagiert“ unterstützt Projektideen, die zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft beitragen – damit gemeinnützige Organisationen von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren.

„Indem sie digitale Lösungen professionell anwenden, können Organisationen aus Zivilgesellschaft und sozialem Unternehmertum noch mehr erreichen“, erklärt auch Prof. Dr. Andreas Schlüter, der als Generalsekretär des Stifterverbandes hinter „digital.engagiert“ steht.

Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de und ebenfalls Mitinitiator der Förderinitiative, ergänzt: „Digitalisierung soll nicht nur Unternehmen zu Gute kommen. Wir wollen, dass auch die Zivilgesellschaft davon profitiert. Dafür öffnen wir unsere Türen und stehen mit Technologie-Expertise sowie finanzieller Unterstützung bereit.“

Seit September 2017 konnten sich Interessenten für die Teilnahme an der Förderinitiative „digital.engagiert“ bewerben. Aus 160 Einsendungen wählte eine Jury die 15 Teilnehmer aus. Diese beginnen nun damit, ihre Ideen für die Digitalisierung der Zivilgesellschaft umzusetzen.

Mit dabei ist tatkräftig e.V., ein Verein aus Hamburg, der nach dem Prinzip „1 Team. 1 Tag. 1 Ziel.“ Gruppen von Freiwilligen mit gemeinnützigen Einrichtungen vernetzt, die Hilfe benötigen. Dieser Service wird nun automatisiert und skaliert, damit die Arbeit sichtbarer wird und einem noch breiteren Publikum zur Verfügung steht. Auch das vielfach ausgezeichnete Bildungsprogramm GemüseAckerdemie ist Teilnehmer von „digital.engagiert“: Ackerdemia e.V. möchte die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten verknüpfen. Während jede Bildungseinrichtung weiterhin einen Acker vor Ort bewirtschaftet, erhalten die Teilnehmer individualisierte, standortbezogene und bedarfsgerechte Informationen digital. Der LandesSportBund Niedersachsen e.V. will die Verwaltungsarbeit im Ehrenamt vereinfachen, indem er eine online Geschäftsstellenlösung mit kleinen und mittleren Landesfachverbänden entwickelt. Darüber können Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder jederzeit Verbands- oder Vereins-Angelegenheiten direkt und zeitsparend von Zuhause oder von Unterwegs erledigen. Damit nicht Verwaltungsaufgaben, sondern die Entwicklungsarbeit und die Gestaltung von Sport und Bewegung in Vereinen und Verbänden ihr Engagement das Handeln prägen.

Herzstück der Initiative ist ein praxisnahes und individualisiertes Coaching-Programm durch Experten aus Zivilgesellschaft, Digitalwirtschaft, sozialem Unternehmertum und dem Bildungssektor. Hinzu kommen Trainings zu den Themen Strategie, Geschäftsmodellentwicklung, Technische Umsetzung, IT-Infrastruktur, Marketing/Branding, Finanzen, PR/Kommunikation sowie Netzwerkpflege. Die erfolgreichsten Projekte werden am Ende des Programms von einer hochkarätigen Jury mit ausgewiesenen Experten aus Zivilgesellschaft und Digitalwirtschaft ausgezeichnet.

Weitere Neuigkeiten rund um die Förderinitiative gibt es unter www.digitalengagiert.de, das Thesenpapier „Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft“ gibt es hier.

"digital.engagiert": Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft

Im Rahmen des Kick-Off Treffens der Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband veröffentlicht ZiviZ im Stifterverband in Zusammenarbeit mit Experten von betterplace lab, fibonacci & friends und der WHU Otto Beisheim School of Management ein „Mutmacherpapier“ mit 7 Denkanstößen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft. Das Thesenpapier lässt sich hier herunterladen.

Digitale Ideen für eine gute Sache: Das sind die Teilnehmer von „digital.engagiert“

Digitale Ideen für eine gute Sache: Das sind die Teilnehmer von „digital.engagiert“

160 gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen haben sich bis Dezember 2017 für die Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband beworben – 15 Projekte von ihnen hat die Jury ausgewählt und zur Teilnahme an dem Coaching-Programm eingeladen. Alle Bewerber wollen mit innovativen Ideen die Digitalisierung der Zivilgesellschaft vorantreiben – die Auswahl fiel entsprechend schwer.

Dies sind die 15 Teilnehmer von „digital.engagiert“, die wir nun ein halbes Jahr lang mit einem persönlichen Coach und einem umfangreichen Coaching-Programm begleiten werden:

DayCare Technology gUG

Das Team hinter „DayCare Technology“ hat eine Vision: Mithilfe virtueller Realität können Menschen mit Beeinträchtigungen Orte erleben, die für sie sonst kaum zugänglich sind.

Kultur Life gGmbH

Interaktives Lernen in leichter Sprache: Das Team hinter dem Projekt „Macht der Sprache“ der Kultur Life gGmbH möchte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Menschen mit Beeinträchtigungen werden durch eine Lernsoftware befähigt, erfolgreich an digitalen Bewerbungsprozessen teilzunehmen – gegen soziale Ausgrenzung und für einen inklusiven Arbeitsmarkt.

innatura gGmbH

Überfluss trifft auf Bedürftigkeit – „innatura“ vermittelt Sachspenden für soziale Zwecke. „Spenden statt wegwerfen“ soll das Leitmotiv von Entscheidern in Hersteller- und Handelsunternehmen sein. Daran arbeitet das Team hinter „innatura“ und möchte ihre Idee skalieren. Die Herausforderung dabei: der Ausbau der Logistik und die IT-Unterstützung der Prozesse.

Vostel Volunteering UG

Die Plattform „vostel.de“ vermittelt wirkungsvolles ehrenamtliches Engagement– unabhängig von Vor- und Sprachkenntnissen sowie Zeitbudget. Mit Hilfe von „digital.engagiert“ will das Team die eigene Arbeit skalieren und sich zu einer wichtigen Anlauf- und Qualifizierungsstelle für Freiwilligenengagement und Corporate Volunteering entwickeln.

Ginsheim-Gustavsburger Tafel e.V.

Der „Ginsheim-Gustavsburger Tafel e.V.“ möchte mit dem Projekt „SOLVE! Sachspenden online vermitteln“ Möbelspenden durch eine Online-Plattform effizienter und kostengünstiger organisieren – durch weniger Zeitaufwand und gesunkener Fahrt- und Lagerraumkosten. Das Projektteam aus Geflüchteten will den Verein mithilfe digitaler Lösungen professionalisieren.

Fearless Democracy e.V.

Das Team von „Fearless Democracy“ möchte mit dem Projekt „HateAid“ Menschen, die digital gemobbt werden, eine Hilfsplattform zur Verfügung stellen – eine digitale Anlaufstelle für Betroffene, die Selbstschutz und Orientierung gibt.

tatkräftig e.V.

tatkräftig e.V. ist ein Verein, der nach dem Prinzip „1 Team. 1 Tag. 1 Ziel.“ Gruppen von Freiwilligen mit gemeinnützigen Einrichtungen vernetzt, die Hilfe benötigen. Mit Hilfe von „digital.engagiert“ soll der Service automatisiert und skaliert werden, damit die Arbeit sichtbarer wird und einem breiteren Publikum zur Verfügung steht.

Enactus, Leibniz Universität Hannover e.V.

Die studentische Initiative „Enactus“ will die Welt im Kleinen durch unternehmerische Projekte verbessern. Mit dem Projekt „Pfandschaf(f)t“ soll das Spenden von Pfand erleichtert werden, indem digitale Tools Pfandgeber und Pfandsammler miteinander verbindet. So wird das Pfandsammeln nicht nur einfacher, sondern für alle Beteiligten auch effizienter.

Social Orange

Dokumentation ist in der sozialen Arbeit ein zeitaufwändiger Prozess – und steht nicht selten in Konflikt mit den eigentlichen Aufgaben: der Unterstützung von Menschen. Durch Digitalisierung und Automatisierung der Dokumentation sollen die eigentlichen Aufgaben gestärkt und Menschen in der sozialen Arbeit entlastet werden.

Data Science for Social Good Berlin

„Data Science for Social Good“ hilft Non-Profit-Organisationen, von den Vorteilen dateninformierter Arbeit zu profitieren – durch die Vernetzung mit Experten aus diesem Bereich. Die Initiatoren organisieren für ihr „Projekt Reichweite“ digitale Events und Workshops, bei denen zivilgesellschaftliche Akteure mit Daten-Experten vernetzt werden.

LandesSportBund Niedersachsen e.V.

Der „LandesSportBund Niedersachsen e.V.“ will die Verwaltungsarbeit im Ehrenamt vereinfachen, indem er eine online Geschäftsstellenlösung mit kleinen und mittleren Landesfachverbänden entwickelt. Darüber können Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder jederzeit Verbands- oder Vereins-Angelegenheiten direkt und zeitsparend von Zuhause oder von Unterwegs erledigen. Damit nicht Verwaltungsaufgaben, sondern die Entwicklungsarbeit und die Gestaltung von Sport und Bewegung in Vereinen und Verbänden ihr Engagement das Handeln prägen.

KARL, der Ökobot

Umweltschutz ist vielen Menschen wichtig, doch sie wissen oft nicht genau, was sie konkret ändern können, um in diesem Sinne zu handeln. Das Team von „KARL, der Ökobot“ möchte mit Hilfe der Bot-Technologie personalisierte Handlungsempfehlungen und Tipps zur Verfügung stellen – damit aus Vorsätzen Handlungen werden.

Ackerdemia e.V.

Das vielfach ausgezeichnete Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ möchte die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten verknüpfen. Während jede Bildungseinrichtung weiterhin einen Acker vor Ort bewirtschaftet, erhalten die Teilnehmer individualisierte, standortbezogene und bedarfsgerechte Informationen digital.

Turning Tables Deutschland

„Turning Tables“ ist eine internationale NGO, die in fünf Ländern innovative Musik- und Filmprojekte mit marginalisierten Jugendlichen durchführt. Nun wollen die Initiatoren auch in Deutschland ein mobiles Containerstudio aufbauen und so Jugendlichen beibringen, digitale Technik zu nutzen, um ihre Sorgen, Hoffnungen und Träume selbstbestimmt und kreativ in selbstproduzierter Musik- und Filmmedien auszudrücken.

Phineo gAG

Wirkungsmessung in Bereich der Gemeinnützigkeit wird immer wichtiger. Das Wirk-O-Meter von „Phineo“ soll ein Online-Test werden, mit dem Organisationen die Wirkung ihrer Arbeit ermitteln können. Der Test soll einen spielerischen Themenzugang ermöglichen und teils individualisiertes Feedback zum Wirkungsgrad zur Verfügung stellen. Die Eingaben werden anonymisiert gespeichert, was spätere Sektor-bezogene Analysen erlaubt.

Diese Projektideen digital engagierter Menschen und Organisationen zeigen, wie Digitalisierung gemeinnützigen Organisationen und Sozialunternehmen zugutekommt. Amazon und Stifterverband freuen sich, sie im kommenden Halbjahr finanziell und ideell zu unterstützen – bis zur Abschlussveranstaltung, auf der für drei Projekte weitere Preisgelder winken.

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