digital.engagiert

Wir unterstützen zivilgesellschaftliche
Digitalisierungsprojekte für die Bildungsarbeit.

Förderinitiative

Was ist digital.engagiert?

digital.engagiert ist eine Förderinitiative von Amazon und Stifterverband. Sie unterstützt zivilgesellschaftliche Digitalisierungsprojekte für die Bildungsarbeit. Gesucht sind Projekte, die Bildungsformate und -angebote digital ergänzen oder ganz neu denken – damit auch die Generation von Morgen die nötigen Zukunftskompetenzen erwirbt. Eine Jury wird aus allen Einreichungen 12 Projektideen auswählen, die ein halbes Jahr unterstützt und begleitet werden: von den ersten Planungen bis zur Umsetzung ihrer Projektidee. Alle Teilnehmenden erhalten individuelle Beratung und Betreuung durch eigene Coaches*Coachinnen, ein umfangreiches Coaching-Programm mit weiteren ExpertInnen und finanzielle Unterstützung. Am Ende des Programms werden die Arbeit und die Fortschritte aller Teilnehmenden bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

Welche Ideen suchen wir?

Eine App, die den Verwaltungsaufwand für Kitas reduziert – oder spielerisch Konzepte der Anti-Vorurteilspädagogik umsetzt. Ein sprachgesteuerter Vokabeltrainer fürs kleine Latinum. Digitale Nachhilfe für GrundschülerInnen oder Mentoring für Jugendliche, die neu nach Deutschland gekommen sind. Das sind nur einige Ansätze, die Kinder und Jugendliche stärken, Teilhabe ermöglichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren und Bildungseinrichtungen helfen können – vielleicht verfolgen Sie ganz ähnliche Projektideen oder tüfteln an ganz anderen Herangehensweisen, um mit digitalem Engagement Bildungsarbeit voranzubringen? Dann sind Sie herzlich aufgerufen, sich bis Mitte März 2019 bei digital.engagiert zu bewerben!

Was bietet digital.engagiert?

digital.engagiert setzt da an, wo es oft am meisten hakt: individualisiertes Coaching, praktische Hilfestellung und ein Netzwerk an ExpertInnen und Gleichgesinnten. Jedes Projekt bekommt für alle Programmphasen einen Coach zur Seite gestellt, die oder der ein halbes Jahr lang das Engagement des Projektteams zur Realisierung der Projektidee begleitet – in persönlichen Treffen vor Ort und über Videokonferenzen. Beim Kick-Off Event am 9. und 10. Mai 2019 in Berlin treffen die Teilnehmenden zum ersten Mal auf ihre Coaches*Coachinnen und ermitteln zusammen ihren individuellen Förderbedarf. Zudem profitieren alle Teilnehmenden von einem umfangreichen Trainings-Programm mit weiteren ExpertInnen – von erfahrenen SozialunternehmerInnen, über ProgrammiererInnen bis zu BildungsexpertInnen. In der zweiten Runde ergänzen außerdem Cross-Mentoring und Peer-to-Peer Austausch mit digital.engagiert Alumni der ersten Runde das Angebot.

Neben dem kostenlosen Coaching-Programm erhalten die Teilnehmenden außerdem eine finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 120.000 Euro, welche gleichmäßig über die Projekte verteilt werden (d.h. 10.000 Euro pro Projekt). Zusätzlich stellt Amazon Web Services (AWS) als Technologiepartner von digital.engagiert den Teilnehmenden Credits zur Nutzung der Cloud-Infrastruktur für ihre digitalen Lösungen zur Verfügung. Und der Stifterverband bringt seine Expertise und sein Netzwerk im Bereich Bildung ein.

Die Jury von digital.engagiert besteht aus ausgewiesenen ExpertInnen aus Zivilgesellschaft, Bildung und Digitalwirtschaft. Nachdem sie aus allen Einreichungen 12 Projektideen für die Förderung ausgewählt hat, werden am Ende des Förderzeitraums die Arbeit und die Fortschritte aller Teilnehmenden bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

Wer steht hinter digital.engagiert?

digital.engagiert ist eine Förderinitiative von Amazon und Stifterverband, die zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Bildungssektor und Digitalökonomie zusammenbringt. Sie alle haben ein Ziel: Den 12 teilnehmenden Teams die bestmögliche Begleitung und passende Expertise zur Realisierung ihrer Projektideen zukommen zu lassen.

„Wie kann digitales Engagement Lernende, speziell Kinder und Jugendliche, stärken und ihre Teilhabe und Bildung verbessern?“

Initiatoren

AMAZON

Es gehört zu Amazons DNA, über vielfältige, digitale Lösungen Anderen zum Erfolg zu verhelfen – seien es Händler, die über Amazon ihre Produkte verkaufen, AutorInnen, die Amazons Geräte und Dienste für Veröffentlichungen nutzen, oder Firmen, die auf die Cloud-Dienste von Amazon Web Services (AWS) zurückgreifen. Diese Erfahrungen in der Begleitung von UnternehmerInnen und technologisches sowie unternehmerisches Know-how stellt Amazon im Rahmen von digital.engagiert aktiv dem sozialen Sektor zur Verfügung.

Stifterverband

Im Stifterverband haben sich rund 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Wissenschaft und Bildung gemeinsam voranzubringen. Mit Förderprogrammen, Analysen und Handlungsempfehlungen sichert der Stifterverband die Infrastruktur der Innovation: leistungsfähige Hochschulen, starke Forschungseinrichtungen und einen fruchtbaren Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Der Stifterverband betreut mehr als 670 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von rund drei Milliarden Euro. Im Rahmen von digital.engagiert bringt der Stifterverband seine umfangreiche Erfahrung mit zivilgesellschaftlichen Projekten sowie sein breites Netzwerk im sozialen Sektor ein. Mehr Informationen zum Stifterverband unter www.stifterverband.org.

Die Schirmherrin

Dorothee Bär
Dorothee Bär

Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin
und Beauftragte der Bundesregierung
für Digitalisierung

Die Jury

Ralf Kleber

Ralf Kleber

Amazon, Country Manager Amazon.de

Prof. Dr. Andreas Schlüter

Prof. Dr. Andreas Schlüter

Stifterverband, Generalsekretär

Dr. Joana Breidenbach
©Nils Hasenau

Dr. Joana Breidenbach

betterplace lab, Gründerin

Jutta Croll

Jutta Croll

Stiftung Digitale Chancen,
Vorstandsvorsitzende

Norbert Kunz

Norbert Kunz

Geschäftsführer, Social Impact

Johannes Landstorfer

Johannes Landstorfer

Deutscher Caritasverband e.V., Koordinator
Digitale Agenda

Prof. Dr. Wibke Riekmann

Prof. Dr. Wibke Riekmann

Professorin für Theorie und Praxis in der Sozialpädagogik, Medical School Hamburg

Andre Riemer
©Henning Schacht

Andre Riemer

Bundesministerium des Innern, Referent
Digitale Agenda

Gudrun Schwind-Gick

Gudrun Schwind-Gick

Ressortleiterin Bildung, Deutscher Olympischer Sportbund

Prof. Dr. Heidi Schelhowe

Prof. Dr. Heidi Schelhowe

Professorin für Digitale Medien in der Bildung, Informatik, Universität Bremen

Die Coaches*Coachinnen

Elias Barrasch

Elias Barrasch

Co-Founder Education Innovation Lab und Design Thinking Coach

Louise Buscham

Louise Buscham

Projektkoordinatorin, Stiftung Bürgermut

Jonas Deister
©Andi Weiland

Jonas Deister

Sozialhelden e.V., Geschäftsführer

Scott Goldner

Scott Goldner

Individual and Organizational Development, The DO School

Jeannette Gusko

Jeannette Gusko

GoFundMe, Leiterin DACH-Büro

Philipp Knodel

Philipp Knodel

Gründer & CEO, App Camps

Markus Kressler

Markus Kressler

Gründer, Kiron Open Higher Education

Johannes Müller

Johannes Müller

Vorstandsvorsitzender CorrelAid e.V.

Vivian Otto

Vivian Otto

Managing Director, Jourvie

Anne Pahl
©Sebastian Schütz

Anne Pahl

Youvo.org, Kooperationen & Community

Markus Sauerhammer

Markus Sauerhammer

Social Entrepreneurship Netzwerk
Deutschland e.V., 1. Vorstand

Claudia Winkler

Claudia Winkler

Goood e.V., Mitbegründerin

Kontakt

Patrick Gilroy

Patrick Gilroy

Stifterverband, 030 322 982-317

Lydia Markowski

Lydia Markowski

Stifterverband, 030 322 982-303

Teilnehmende Projekte 2019

  • CORRECTIV - Recherchen für die Gesellschaft 

    Soziale Medien sind heutzutage für viele eine der wichtigsten Informationsquellen – ohne immer zu wissen, welchen Informationen man trauen kann und welche man preisgeben möchte. Correctiv möchte Menschen helfen, zu ihren eigenen Chef-Redakteuren zu werden: Eine bereits im Januar gegründete Reporterfabrik gibt es schon – mithilfe von digital.engagiert soll sie nun zu einer Bürgerakademie für Medienkompetenz ausgebaut werden und so dazu beitragen, dass sich jeder Mensch digital einfach weiterbilden kann, sich alle Möglichkeiten der Recherche und des Berichtens aneignen und ein neues Verhältnis zur Öffentlichkeit entwickeln kann.

  • Facilita

    Die Attraktivität und Anerkennung von freiwilligem Engagement zu steigern – das hat sich die Plattform Facilita vorgenommen. Der Mechanismus für Organisationen und Vereine ermöglicht, sichtbar zu machen, welche Kompetenzen Freiwillige durch ihr Engagement entwickeln und ermöglicht es den Organisationen individuelle Förderung anzubieten. Dadurch kann da Ehrenamt sein ganzes Lernpotential entfalten. Die Förderung durch digital.engagiert möchten die Macher*innen hinter Facilita dazu nutzen, um mithilfe eines Dashboards die Entwicklung zu messen und in Echtzeit anzuzeigen.

  • Hacky Days – Ideen für ein besseres Wir 

    Wie kann man die Hürden und Barrieren im Alltag und in den Köpfen abbauen, wenn es um Menschen mit körperlichen Behinderungen geht? Die Macher*innen hinter den Hacky Days wollen Kinder selbst Ideen für ein besseres Wir im Kiez, in der Schule und in der Freizeit entwerfen lassen – und zwar mit Mini-Hackathons und digitalen Lernplattformen. Denn digitale Tools bieten Potentiale für viele gesellschaftliche Herausforderungen – warum nicht auch für Inklusion?

  • Kinderchorland goes digital 

    Kulturelle Teilhabe allen Kindern von klein auf ermöglichen: Dieses Ziel hat sich die Deutsche Chorjugend e.V. gesetzt. Eine interaktive Web-Applikation soll als Informations- und Vernetzungsportal für Akteur*innen im Kinderchorbereich dienen und mit fachlichem Input, Finanzierungsstrategien, Fachtagungen und deutschlandweiten Aktionstagen Kinderchöre vor allem auch in ländlichen Regionen unterstützen – jetzt muss das Portal nur noch gebaut werden! 

  • Labosium

    Nie mehr Langeweile in Freistunden oder in der Nachmittagsbetreuung! Über das Labosium, einer intuitiven Videoplattform, können Kinder naturwissenschaftliche Projekte nachbauen – von einer Kartoffelbatterie, über einen Dynamo bis hin zu einem programmierbaren Roboter: Mit der richtigen Erklärung ist für Kinder alles möglich und so macht Lernen wieder Spaß! Jeder kann das Labosium besuchen, sowohl von zuhause als auch in Schulen oder Kitas – es soll zeitgemäße und chancengleiche Lernkonzepte ermöglichen!

  • LEE. “Everyone needs a Lee.” 

    LEE ist ein App-basiertes Mentoringprogramm für LSBTIQ* Jugendliche und junge Erwachsene, damit jede*r die eigene sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in einer inklusiven und diskriminierungsfreien Gesellschaft leben kann. LEE steht bisher noch am Anfang der Umsetzungsphase: Langfristig soll das Projekt mithilfe von digital.engagiert zum persönlichen Wachstum sowie zur sozialen Eingliederung von LSBTIQ* Jugendlichen beitragen. (**LSBTIQ* - Lesbisch, Schwul, Bi, Trans*, Inter* und Queer) 

  • Offene Programmierwerkstätten Ostbrandenburg #oderdojo 

    Neuland 21 e.V. und CoderDojo Deutschland e.V. finden: Im 21. Jahrhundert sollte jedes Kind die Möglichkeit haben, neben Fremdsprachen auch Programmiersprachen und den Umgang mit Hardware zu erlernen. Besonders in ländlichen Gebieten sind digitale Lernangebote jedoch dünn gesät – ein Problem, das die beiden Vereine bei digital.engagiert mit offenen Programmierwerkstätten (zunächst in der Pilotregion Ostbrandenburg) spielerisch und projektorientiert lösen wollen. 

  • Partizipations-Lern-Plattform: Bürgerbeteiligung für Kommunalpolitik (Politik zum Anfassen e.V.) 

    Mehr Demokratie und weniger Populismus durch eine bessere Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik: Dafür steht die Partizipations-Lern-Plattform des Vereins Politik zum Anfassen. Die Plattform soll Kommunalpolitiker*innen neben Online-Materialien und Kursen die Möglichkeit bieten, sich untereinander auszutauschen – um mit diesem Wissen ihre Mitbürger*innen besser in Entscheidungen einbeziehen zu können. Jetzt muss die Plattform nur noch gebaut und mit Inhalten gefüllt werden! 

  • perfect island 

    In den Projektwerkstätten von „perfect island“ gestalten Schüler*innen ihre Vision von einer idealen Gesellschaft – unterstützt durch digitale Tools zur Fotoveränderung, virtuellen Gestaltung von 2D- und 3D- Umgebungen oder 3D-Druck. Parallel und im Anschluss soll ein Stadtatelier der Oldenburger Kunstschule mit einem artist in residence als “Stadtutopisten“ in Kooperation mit Kultur- und Bildungseinrichtungen die Möglichkeit bieten, gemeinsam an realen Stadtutopien für Innenstädte zu werkeln. Dazu benötigt es den ein oder anderen Rat eines*einer digital.engagiert Coach*in.  

  • Qualifizierung von Mitarbeitenden – Ausbildung mit virtueller Realität (VR) 

    Wie geht Erste Hilfe im 21. Jahrhundert? Der DRK Kreisverband aus Herford-Stadt hat eine Idee: Mit virtueller Realität können Rettungssanitäter*innen ortsungebunden, realitätsnah und zugleich fachspezifisch qualifiziert werden – egal ob haupt- oder ehrenamtlich. Bei digital.engagiert soll es jetzt erstmal damit losgehen, einzelne Lernmodule im virtuellen Raum zu standardisieren und teilnehmendenorientiert zur Verfügung zu stellen. 

  • Racketmind Badminton – Wissen – Immer – Überall 

    Eine*n neue*n Spitzensportler*in für Deutschland – aber diesmal im Badminton? Das Projekt Racketmind Badminton möchte den Sport in Schulen und Vereinen bekannter machen und plant darüber hinaus ein Tool, dass für alle relevanten Nutzer*innen interessant sein dürfte: Eine Plattform soll die Qualifizierung angehender Trainer*innen vereinfachen, indem Anwesenheitszeiten reduziert und Expert*innenwissen deutschlandweit online zur Verfügung gestellt wird. Aber auch öffentliche Hilfestellungen per Mausklick sollen helfen, Wissen schnell und einfach zu transportieren. Die Idee steckt derzeit noch in den Kinderschuhen – und soll mithilfe von digital.engagiert nun weiter professionell umgesetzt werden. 

  • TEOLEO – Bildung von Anfang an

    Teoleo möchte Kinder darin bestärken, zu sein was sie sind: Kleine Weltentdecker, die selbst genau wissen, was sie benötigen, um gesunde und starke Persönlichkeiten zu werden. In der App finden Eltern und andere Bezugspersonen Inspirationen, wie sie den natürlichen Entdeckungsdrang ihrer Kinder spielerisch fördern können – etwa mit Geschichten, Bewegungsimpulsen oder einfachen Experimenten. Die App gibt es schon: Jetzt fehlt nur noch die richtige Unterstützung durch digital.engagiert, um die Idee zu skalieren. 

Erste Förderrunde

Erste Förderrunde 2018

Die Teilnehmenden von 2018

160 gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen haben sich bis Dezember 2017 für die Förderinitiative digital.engagiert von Amazon und Stifterverband beworben – 15 Projekte von ihnen hat die Jury ausgewählt und zur Teilnahme an dem Coaching-Programm eingeladen. Ob SozialunternehmerInnen, Vereinsmitglieder oder Ehrenamtliche von Studierendeninitiativen, alle BewerberInnen wollten mit innovativen Ideen die Digitalisierung der Zivilgesellschaft vorantreiben – die Auswahl fiel entsprechend schwer. Die Kriterien: Projektideen sollten einen Bedarf in der zivilgesellschaftlichen Arbeit stillen, die zivilgesellschaftliche Arbeit erleichtern, einen technikbasierten Lösungsansatz liefern und skalierbar sein.

  • KARL der Ökobot

  • Data Science for Social Good Berlin Reichweite

  • Ackerdemia e.V. GemüseAckerdemie

  • DayCare Technology gUG

  • LandesSportBund Niedersachsen e.V.

  • Enactus, Leibniz Universität Hannover e.V. Pfandschaf(f)t

  • Fearless Democracy e.V. HateAid

  • Ginsheim-Gustavsburger Tafel e.V. SOLVE!

  • innatura gGmbH Spenden statt wegwerfen

  • Kultur Life gGmbH Macht der Sprache

  • Momontum

  • Phineo gAG Wirk-O-Meter

  • tatkräftig e.V.

  • Turning Tables Deutschland

  • Vostel Volunteering UG vostel.de

  • Vincent Zimmer

    Vincent ZimmerKiron Open Higher Education, Gründer

  • Anne Pahl

    Anne PahlYouvo.org, Kooperationen & Community

  • Andre Wilkens

    Andre WilkensDie offene Gesellschaft, Geschäftsführer Vorstand und Mitbegründer

  • Nancy Birkhölzer

    Nancy BirkhölzerIXDS, Managing Partner

  • Sebastian Schwiecker

    Sebastian SchwieckerClarat, Chief Technology Officer

  • Claudia Winkler

    Claudia WinklerGoood e.V., Mitbegründerin

  • Prof. Dr. Heike Hölzner

    Prof. Dr. Heike HölznerHTW Berlin und Sirius Minds GmbH, Professoring und Gründerin

  • Markus Sauerhammer

    Markus SauerhammerSocial Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V., 1. Vorstand

  • Bea Polei

    Bea PoleiStiftung Bürgermut, Vorstandsreferentin

  • Jonas Deister

    Jonas DeisterSozialhelden e.V., Geschäftsführer

  • Hannes Klöpper

    Hannes KlöpperIversity, Gründer

  • Dr. Diana Knodel

    Dr. Diana KnodelApp Camps, Gründerin & Geschäftsführerin

  • Jeannette Gusko

    Jeannette GuskoGoFundMe, Leiterin DACH-Büro

  • Kevin Gehrmann

    Kevin GehrmannAmazon Web Services, Account Manager

  • Ekaterina Alipiev

    Ekaterina AlipievJourvie, Gründerin

Die Coaches*Coachinnen von 2018

Schon bevor es richtig losging und die Teilnehmenden verkündet wurden, standen die hochkarätigen Coaches*Coachinnen fest: Die InitiatorInnen von digital.engagiert konnten anerkannte ExpertInnen aus Zivilgesellschaft und Digitalwirtschaft, sozialem Unternehmertum und dem Bildungssektor für die Aufgabe gewinnen, jeweils einem Projekt-Team mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Beim Kick-Off-Treffen im März 2018 trafen die Teilnehmenden dann zum ersten Mal auf ihre Coaches*Coachinnen.

Zwölf Wochen nach dem Start von digital.engagiert kamen VertreterInnen der 15 Projekt-Teams und ihre Coaches*Coachinnen dann zu einem intensiven Training in Berlin zusammen. Im Kreuzberger Ambiente des Social Impact Labs gab es spannende Impulsvorträge zu Themen wie Zielgruppenfindung, Voraussetzungen für Innovationen im Unternehmen und der Finanzierung von Projekten. Bei einem gemeinsamen Grillabend konnten die Teilnehmenden und Coaches und Coachinnen sich über ihre Eindrücke austauschen – und sich ganz ungezwungen vernetzen sowie gegenseitig wertvolle Tipps geben.

 

 

 

Am 13. November 2018 war es dann endlich soweit – drei Projekte von digital.engagiert wurden in einer Preisverleihung gesondert ausgezeichnet:

  • 1. Platz
    KARL der Ökobot – Logo
    KARL der Ökobot

    Besonders beeindrucken konnte das Projekt KARL, der Ökobot aus Bremen. Der Chatbot soll NutzerInnen im Alltag dabei helfen, dass es nicht beim Umweltbewusstsein bleibt, sondern ihr Verhalten tatsächlich umweltfreundlich wird.

  • 2. Platz
    GemüseAckerdemie – Logo
    GemüseAckerdemie

    Auf den zweiten Platz schaffte es die GemüseAckerdemie des Vereins Ackerdemia aus Potsdam: Kitas und Schulen bepflanzen gemeinsam ein Gemüsebeet und erhalten von Ackerdemia online individuelle wetter- und bodenabhängige Tipps.

  • 3. Platz
    LandesSportBund Niedersachsen e.V. – Logo
    LandesSportBund Niedersachsen e.V.

    Den dritten Platz erreichte der LandesSportBund Niedersachsen e.V. mit dem Projekt einer praktischen digitalen Geschäftsstelle, die den bürokratischen Aufwand von Vereinen vereinfacht.

Aber auch die anderen Projekt-Teams haben mit ihren spannenden Ideen der Jury ihre Entscheidung nicht leicht gemacht. Bei so vielen vielversprechenden Ansätzen die Chancen der Digitalisierung für zivilgesellschaftliches Engagement zu nutzen, lag die Verkündung einer zweiten Runde digital.engagiert fast schon auf der Hand: 2019 heißt es nun, die Digitalisierung verstärkt in die Bildung zu tragen.

FAQ

Was ist digital.engagiert?

digital.engagiert ist eine Förderinitiative von Amazon und Stifterverband. Sie unterstützt zivilgesellschaftliches Engagement für eine digitale Zukunft der Bildung. Gesucht sind Projekte, die Bildungsformate und -angebote digital ergänzen oder ganz neu denken – damit auch die Generation von Morgen die nötigen Zukunftskompetenzen erwerben kann.

Wie ist die Idee zu digital.engagiert entstanden?

digital.engagiert ist aus der Beobachtung entstanden, dass im zivilgesellschaftlichen- und im Bildungsbereich noch viel Raum für digitale Innovationen besteht. Wer sich für Bildungsprojekte engagiert, macht das zum Teil auch in der Freizeit – neben Beruf und Familie. Digitale Innovationen können dabei helfen, diese wertvolle Zeit noch zielgerichteter und wirkungsvoller für die verfolgten Zwecke einzusetzen. Auch können sie dabei helfen, eine größere Reichweite, neue Zielgruppen oder Gleichgesinnte zu erreichen. Gerade im Bildungsbereich können mit den richtigen digitalen Ansätzen Kinder und Jugendliche gestärkt, Teilhabe ermöglicht und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen und Bildungseinrichtungen geholfen werden.

Warum engagiert sich Amazon für digital.engagiert ?

Es gehört zu Amazons DNA, über vielfältige, digitale Lösungen Anderen zum Erfolg zu verhelfen – seien es Händler, die über Amazon ihre Produkte verkaufen, AutorInnen, die Amazons Geräte und Dienste für Veröffentlichungen nutzen, oder Firmen, die auf die Cloud-Dienste von Amazon Web Services (AWS) zurückgreifen. Diese Erfahrungen in der Begleitung von UnternehmerInnen und technologisches sowie unternehmerisches Know-how stellt Amazon im Rahmen von digital.engagiert aktiv dem sozialen Sektor zur Verfügung.

Warum engagiert sich der Stifterverband für digital.engagiert?

Die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen berät, vernetzt und fördert als einzige ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation. Im Rahmen von digital.engagiert bringt der Stifterverband seine umfangreiche Erfahrung mit zivilgesellschaftlichen Projekten, in der deutschen Bildungslandschaft sowie sein breites Netzwerk im sozialen Sektor ein.

Was haben TeilnehmerInnen davon, bei digital.engagiert dabei zu sein?

Neben einem umfangreichen Trainingsprogramm erhalten alle Teilnehmenden eine individuelle Betreuung und Beratung durch einen eigenen Coach, die oder der ein halbes Jahr lang das Engagement des Projektteams zur Realisierung der Projektidee begleitet. Jedes geförderte Projekt erhält eine Sockelfinanzierung von 10.000 Euro. Ende 2019 werden die Arbeit und die gemachten Fortschritte aller Teilnehmenden bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

Was versteht digital.engagiert unter Bildungsarbeit?

Unter Bildung versteht man oft zunächst das, was jemand weiß oder kann. Bildung bezieht sich aber auch auf einen offenen Prozess des lebenslangen und kontinuierlichen Er- und Dazulernens, zu Themen und Tätigkeiten, auch zwischenmenschlich, als Person. Bei digital.engagiert ist der Bildungsbegriff daher weit gefasst: gemeinwohlorientierte Initiativen, die die Potentiale der Digitalisierung für formale- sowie in- oder non-formale Bildung aufzeigen und nutzen möchten, sind aufgefordert ihre Projektideen einzureichen. Das heißt: gesucht ist zivilgesellschaftliches Engagement für das staatliche Bildungssystem von der Kita bis zur Berufsschule oder Universität (formale Bildung); aber auch für die außerschulische Stärkung von Fähigkeiten und Zukunftskompetenzen (non-formale Bildung); sowie für lebenslange Lernprozesse, die Werte, Können und Wissen vermitteln (informelle Bildung). In der Praxis verschränken und verstärken diese drei Zugänge sich natürlich, auch das ist wichtig.