digital.engagiert

Wir unterstützen die Digitalisierung gemeinnütziger Projekte

Was ist „digital.engagiert“?

digital.engagiert ist eine Förderinitiative von Amazon und Stifterverband. Sie unterstützt Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft – damit gemeinnützige Organisationen mehr von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren. Eine Jury hat aus 160 Einreichungen 15 TeilnehmerInnen ausgewählt, die ein halbes Jahr lang unterstützt und begleitet werden: von den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung ihrer Projektideen. Alle TeilnehmerInnen erhalten individuelle Beratung und Betreuung durch eigene Coaches, ein umfangreiches Coaching-Programm mit weiteren FachexpertInnen und finanzielle Unterstützung im Wert von insgesamt 150.000 Euro. Am Ende des Programms werden die Arbeit und die gemachten Fortschritte aller TeilnehmerInnen bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet.

Was ist die Idee hinter „digital.engagiert“?

digital.engagiert möchte einen Beitrag dazu leisten, die Chancen der Digitalisierung auch verstärkt für die Weiterentwicklung des zivilgesellschaftlichen Handelns zu nutzen: denn hier gibt es großen Raum für Innovationen und Fortschritt. Wer sich bei der freiwilligen Feuerwehr oder einer Stadtteilinitiative, im Dorfladen, einer Dritte-Welt-Initiative oder für andere gemeinnützige Zwecke engagiert, macht das meist in der Freizeit – neben Beruf und Familie. Digitale Innovationen können helfen, diese wertvolle Zeit zielgerichteter und wirkungsvoller für die verfolgten Zwecke einzusetzen. Sie können auch dabei helfen, eine größere Reichweite, neue Zielgruppen oder Gleichgesinnte zu erreichen.

Was bietet „digital.engagiert“?

digital.engagiert setzt da an, wo es oft am meisten hakt: individualisiertes Coaching, praktische Hilfestellung sowie ein Netzwerk an ExpertInnen und Gleichgesinnten. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin bekommt für alle Programmphasen einen individuell ausgewählten Coach zur Seite gestellt. Gemeinsam arbeiten sie ein halbes Jahr lang an der Realisierung der Projektidee – in persönlichen Treffen vor Ort und über Videokonferenzen. Zudem profitieren alle TeilnehmerInnen von einem umfangreichen Coaching-Programm mit weiteren FachexpertInnen – von erfahrenen SozialunternehmerInnen, über ProgrammiererInnen bis zu digitalen Marketern.

Neben dem kostenlosen Coaching-Programm erhalten die TeilnehmerInnen außerdem eine finanzielle Unterstützung im Wert von 120.000 Euro. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält eine Sockelfinanzierung von 5.000 Euro, die restlichen 45.000 Euro werden nach Bedarf unter den TeilnehmerInnen verteilt, um die Realisierung der Projektideen zu unterstützen.

Als Technologiepartner von „digital.engagiert“ stellt Amazon Web Services (AWS) den TeilnehmerInnen zudem Credits zur Nutzung der Cloud-Infrastruktur für ihre digitalen Lösungen zur Verfügung.

Die Jury von „digital.engagiert“ besteht aus acht ausgewiesenen ExpertInnen aus Zivilgesellschaft und Digitalwirtschaft. Die Jury hat aus 160 eingereichten Projektideen 15 für die Förderung ausgewählt, am Ende des Förderzeitraums werden die Arbeit und die gemachten Fortschritte aller TeilnehmerInnen bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner von der Jury ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

„... die Chancen der Digitalisierung verstärkt für die Weiterentwicklung des zivilgesellschaftlichen Handelns zu nutzen.“
„... individualisiertes Coaching, praktische Hilfestellung sowie ein Netzwerk an Experten und Gleichgesinnten.“

Wer steht hinter „digital.engagiert“?

digital.engagiert bringt zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft und Digitalökonomie zusammen.

Sie alle haben ein Ziel: Den 15 teilnehmenden Teams die bestmögliche Begleitung und passende Expertise zur Realisierung ihrer Projektideen zukommen zu lassen.

Eine gemeinsame Initiative von:

AMAZON

Es gehört zu Amazons DNA, über vielfältige, digitale Infrastrukturen Anderen zum Erfolg zu verhelfen – seien es Händler, die über den Amazon Marketplace ihre Produkte verkaufen, AutorInnen, die Amazons Geräte und Dienste für Veröffentlichungen nutzen, oder Firmen, die auf die Cloud-Dienste von Amazon Web Services (AWS) zurückgreifen. Diese Erfahrungen in der Begleitung von UnternehmerInnen und technologisches und unternehmerisches Know-how stellt Amazon im Rahmen von „digital.engagiert“ nun auch verstärkt dem sozialen Sektor zur Verfügung.

Stifterverband

Die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen berät, vernetzt und fördert als einzige ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation. In die Initiative „digital.engagiert“ bringt der Stifterverband seine umfangreiche Erfahrung mit zivilgesellschaftlichen Projekten sowie sein breites Netzwerk im Dritten Sektor ein.

Die Teilnehmenden

  • DayCare Technology gUG

    Das Team hinter DayCare Technology“ hat eine Vision: Mithilfe virtueller Realität können Menschen mit Beeinträchtigungen Orte erleben, die für sie sonst kaum zugänglich sind.

  • Kultur Life gGmbH

    Interaktives Lernen in leichter Sprache: Das Team hinter dem Projekt Macht der Sprache“ der Kultur Life gGmbH möchte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Menschen mit Beeinträchtigungen werden durch eine Lernsoftware befähigt, erfolgreich an digitalen Bewerbungsprozessen teilzunehmen – gegen soziale Ausgrenzung und für einen inklusiven Arbeitsmarkt.

  • innatura gGmbH

    Überfluss trifft auf Bedürftigkeit – „innatura“ vermittelt Sachspenden für soziale Zwecke. „Spenden statt wegwerfen“ soll das Leitmotiv von EntscheiderInnen in Hersteller- und Handelsunternehmen sein. Daran arbeitet das Team hinter „innatura“ und möchte ihre Idee skalieren. Die Herausforderung dabei: der Ausbau der Logistik und die IT-Unterstützung der Prozesse.

  • Vostel Volunteering UG

    Die Plattform „vostel.de“ vermittelt wirkungsvolles ehrenamtliches Engagement– unabhängig von Vor- und Sprachkenntnissen sowie Zeitbudget. Mit Hilfe von „digital.engagiert“ will das Team die eigene Arbeit skalieren und sich zu einer wichtigen Anlauf- und Qualifizierungsstelle für Freiwilligenengagement und Corporate Volunteering entwickeln.

  • Ginsheim-Gustavsburger Tafel e.V.

    Der „Ginsheim-Gustavsburger Tafel e.V.“ möchte mit dem Projekt „SOLVE! Sachspenden online vermitteln“ Möbelspenden durch eine Online-Plattform effizienter und kostengünstiger organisieren – durch weniger Zeitaufwand und gesunkener Fahrt- und Lagerraumkosten. Das Projektteam aus Geflüchteten will den Verein mithilfe digitaler Lösungen professionalisieren.

  • Fearless Democracy e.V.

    Das Team von „Fearless Democracy“ möchte mit dem Projekt „HateAid“ Menschen, die digital gemobbt werden, eine Hilfsplattform zur Verfügung stellen – eine digitale Anlaufstelle für Betroffene, die Selbstschutz und Orientierung gibt.

  • tatkräftig e.V.

    tatkräftig e.V. ist ein Verein, der nach dem Prinzip „1 Team. 1 Tag. 1 Ziel.“ Gruppen von Freiwilligen mit gemeinnützigen Einrichtungen vernetzt, die Hilfe benötigen. Mit Hilfe von „digital.engagiert“ soll der Service automatisiert und skaliert werden, damit die Arbeit sichtbarer wird und einem breiteren Publikum zur Verfügung steht.

  • Enactus, Leibniz Universität Hannover e.V.

    Die studentische Initiative „Enactus“ will die Welt im Kleinen durch unternehmerische Projekte verbessern. Mit dem Projekt „Pfandschaf(f)t“ soll das Spenden von Pfand erleichtert werden, indem digitale Tools PfandgeberInnen und PfandsammlerInnen miteinander verbindet. So wird das Pfandsammeln nicht nur einfacher, sondern für alle Beteiligten auch effizienter.

  • Momontum

    Dokumentation ist in der sozialen Arbeit ein zeitaufwändiger Prozess – und steht nicht selten in Konflikt mit den eigentlichen Aufgaben: der Unterstützung von Menschen. Durch Digitalisierung und Automatisierung der Dokumentation sollen die eigentlichen Aufgaben gestärkt und Menschen in der sozialen Arbeit entlastet werden.

  • Data Science for Social Good Berlin

    „Data Science for Social Good“ hilft Non-Profit-Organisationen, von den Vorteilen dateninformierter Arbeit zu profitieren – durch die Vernetzung mit ExpertInnen aus diesem Bereich. Die Initiatoren organisieren für ihr „Projekt Reichweite“ digitale Events und Workshops, bei denen zivilgesellschaftliche Akteure mit Daten-ExpertInnen vernetzt werden.

  • LandesSportBund Niedersachsen e.V.

    Der „LandesSportBund Niedersachsen e.V.“ will die Verwaltungsarbeit im Ehrenamt vereinfachen, indem er eine online Geschäftsstellenlösung mit kleinen und mittleren Landesfachverbänden entwickelt. Darüber können Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder jederzeit Verbands- oder Vereins-Angelegenheiten direkt und zeitsparend von Zuhause oder von Unterwegs erledigen. Damit nicht Verwaltungsaufgaben, sondern die Entwicklungsarbeit und die Gestaltung von Sport und Bewegung in Vereinen und Verbänden ihr Engagement das Handeln prägen.

  • KARL, der Ökobot

    Umweltschutz ist vielen Menschen wichtig, doch sie wissen oft nicht genau, was sie konkret ändern können, um in diesem Sinne zu handeln. Das Team von „KARL, der Ökobot“ möchte mit Hilfe der Bot-Technologie personalisierte Handlungsempfehlungen und Tipps zur Verfügung stellen – damit aus Vorsätzen Handlungen werden.

  • Ackerdemia e.V.

    Das vielfach ausgezeichnete Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ möchte die analoge Welt mit digitalen Lernangeboten verknüpfen. Während jede Bildungseinrichtung weiterhin einen Acker vor Ort bewirtschaftet, erhalten die TeilnehmerInnen individualisierte, standortbezogene und bedarfsgerechte Informationen digital.

  • Turning Tables Deutschland

    „Turning Tables“ ist eine internationale NGO, die in fünf Ländern innovative Musik- und Filmprojekte mit marginalisierten Jugendlichen durchführt. Nun wollen die Initiatoren auch in Deutschland ein mobiles Containerstudio aufbauen und so Jugendlichen beibringen, digitale Technik zu nutzen, um ihre Sorgen, Hoffnungen und Träume selbstbestimmt und kreativ in selbstproduzierter Musik- und Filmmedien auszudrücken.

  • Phineo gAG

    Wirkungsmessung in Bereich der Gemeinnützigkeit wird immer wichtiger. Das Wirk-O-Meter von „Phineo“ soll ein Online-Test werden, mit dem Organisationen die Wirkung ihrer Arbeit ermitteln können. Der Test soll einen spielerischen Themenzugang ermöglichen und teils individualisiertes Feedback zum Wirkungsgrad zur Verfügung stellen. Die Eingaben werden anonymisiert gespeichert, was spätere Sektor-bezogene Analysen erlaubt.

Die Coaches

Vincent Zimmer

Vincent Zimmer

Kiron Open Higher Education,
Gründer

Anne Pahl
©Sebastian Schütz

Anne Pahl

Youvo.org, Kooperationen & Community

Andre Wilkens

Andre Wilkens

Die offene Gesellschaft, Geschäftsführender
Vorstand und Mitbegründer

Nancy Birkhölzer

Nancy Birkhölzer

IXDS, Managing Parntner

Sebastian Schwiecker
©Niels Hasenau

Sebastian Schwiecker

Clarat, Chief Technology Officer

Claudia Winkler

Claudia Winkler

Goood e.V., Mitbegründerin

Prof. Dr. Heike Hölzner

Prof. Dr. Heike Hölzner

HTW Berlin und Sirius Minds GmbH,
Professorin und Gründerin

Markus Sauerhammer

Markus Sauerhammer

Social Entrepreneurship Netzwerk
Deutschland e.V., 1. Vorstand

Bea Polei

Bea Polei

Stiftung Bürgermut, Vorstandsreferentin

Jonas Deister
©Andi Weiland

Jonas Deister

Sozialhelden e.V., Geschäftsführer

Hannes Klöpper

Hannes Klöpper

Iversity, Gründer

Dr. Diana Knodel

Dr. Diana Knodel

App Camps, Gründerin & Geschäftsführerin

Jeannette Gusko

Jeannette Gusko

GoFundMe, Leiterin DACH-Büro

Kevin Gehrmann

Kevin Gehrmann

Amazon Web Services, Account Manager

Ekaterina Alipiev

Ekaterina Alipiev

Jourvie, Gründerin

Die Jury

Ralf Kleber

Ralf Kleber

Amazon, Country Manager Amazon.de

Prof. Dr. Andreas Schlüter

Prof. Dr. Andreas Schlüter

Stifterverband, Generalsekretär

Dr. Joana Breidenbach
©Nils Hasenau

Dr. Joana Breidenbach

betterplace lab, Gründerin

Jutta Croll

Jutta Croll

Stiftung Digitale Chancen,
Vorstandsvorsitzende

Norbert Kunz

Norbert Kunz

Social Impact, Geschäftsführer

Dr. Thomas Leppert

Dr. Thomas Leppert

Robert Bosch Stiftung, Stellvertretender Leiter
Themenbereich Gesellschaft

Johannes Landstorfer

Johannes Landstorfer

Deutscher Caritasverband e.V., Koordinator
Digitale Agenda

Andre Riemer
©Henning Schacht

Andre Riemer

Bundesministerium des Innern, Referent
Digitale Agenda

Neuigkeiten

  • Tech for Good: Vostel und KARL, der Ökobot diskutieren bei der CeBIT über digitales Engagement

    Weiterlesen
  • Wir sind „digital.engagiert“: Digitalisierungstage für die Zivilgesellschaft

    Weiterlesen
  • Hilfe für Helfer: Förderinitiative „digital.engagiert“ von Amazon und Stifterverband gestartet

    Weiterlesen
  • Auch die Zivilgesellschaft muss von der Digitalisierung profitieren

    Weiterlesen
  • "digital.engagiert": Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft

    Weiterlesen

Fragen und Antworten zu „digital.engagiert“

Was ist „digital.engagiert“?

„digital.engagiert“ ist eine Förderinitiative von Amazon und Stifterverband, die Projektideen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft unterstützt – mit dem Ziel, noch mehr gemeinnützige Organisationen von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren zu lassen.

Wie ist die Idee zu „digital.engagiert“ entstanden?

„digital.engagiert“ ist aus der Beobachtung entstanden, dass im zivilgesellschaftlichen Bereich noch viel Raum für digitale Innovationen besteht. Wer sich für gemeinnützige Zwecke engagiert, macht das häufig in der Freizeit – neben Beruf und Familie. Digitale Innovationen können dabei helfen, diese wertvolle Zeit noch zielgerichteter und wirkungsvoller für die verfolgten Zwecke zu investieren. Auch können sie dabei helfen, eine größere Reichweite, neue Zielgruppen oder Gleichgesinnte zu erreichen. 

Warum engagiert sich Amazon für „digital.engagiert“?

Es gehört zu Amazons DNA, über vielfältige, digitale Infrastrukturen Anderen zum Erfolg zu verhelfen – seien es Händler, die über den Amazon Marketplace ihre Produkte verkaufen, AutorInnen, die Amazons Geräte und Dienste für Veröffentlichungen nutzen, oder Firmen, die auf die Cloud-Dienste von Amazon Web Services (AWS) zurückgreifen. Diese Erfahrungen in der Begleitung von UnternehmerInnen und technologisches und unternehmerisches Know-how stellt Amazon im Rahmen von „digital.engagiert“ nun auch aktiv dem sozialen Sektor zur Verfügung.

Warum engagiert sich der Stifterverband für „digital.engagiert“?

Die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen berät, vernetzt und fördert als einzige ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation. Im Rahmen von „digital.engagiert“ bringt der Stifterverband seine umfangreiche Erfahrung mit zivilgesellschaftlichen Projekten sowie sein breites Netzwerk im sozialen Sektor ein.

Was haben TeilnehmerInnen davon, bei „digital.engagiert“ dabei zu sein?

Neben einem umfangreichen Trainingsprogramm erhalten alle TeilnehmerInnen eine individuelle Betreuung und Beratung durch einen eigenen Coach. Gemeinsam mit ihrem Coach arbeiten die TeilnehmerInnen ein halbes Jahr lang an der Realisierung der Projektidee. Die TeilnehmerInnen erhalten eine finanzielle Unterstützung im Wert von 120.000 Euro. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält eine Sockelfinanzierung von 5.000 Euro, die restlichen 45.000 Euro werden nach Bedarf unter den TeilnehmerInnen verteilt, um die Realisierung der Projektideen zu unterstützen. Im Herbst 2018 werden die Arbeit und die gemachten Fortschritte aller TeilnehmerInnen bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

Wie wurden die Auswahlentscheidungen für die Teilnahme an der Initiative getroffen?

Die Auswahlentscheidungen wurden von einer Jury getroffen. Zu ihr gehören: Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de, Dr. Joana Breidenbach, Gründerin von betterplace lab, Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen, Norbert Kunz, Geschäftsführer von Social Impact, Dr. Thomas Leppert, Stellvertretender Leiter des Themenbereiches Gesellschaft bei der Robert Bosch Stiftung, Michael Sommer, Koordinator Digitale Agenda beim Deutschen Caritasverband e.V., und Andre Riemer, Referent Digitale Agenda im Bundesministerium des Innern. In den Bewerbungen beschriebene Projektideen mussten vier Kriterien erfüllen: Sie mussten (1) einen Bedarf in der zivilgesellschaftlichen Arbeit stillen, (2) die zivilgesellschaftliche Arbeit erleichtern, (3) einen technikbasierten Lösungsansatz liefern und (4) skalierbar sein. Die Entscheidungen über die drei Auszeichnungen am Ende des Förderzeitraums werden auf Basis der Qualität und des Fortschritts bei der Projektarbeit getroffen.

Wie verteilt sich die zur Verfügung stehende Fördersumme von 150.000 Euro auf die 15 TeilnehmerInnen?

Die TeilnehmerInnen erhalten eine finanzielle Unterstützung im Wert von 120.000 Euro. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält eine Sockelfinanzierung von 5.000 Euro, die restlichen 45.000 Euro werden nach Bedarf unter den TeilnehmerInnen verteilt, um die Realisierung der Projektideen zu unterstützen. Am Ende des Förderzeitraums werden drei Projekte als Gewinner von der Jury ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.